Panzer für Saudiarabien und was Freiburg damit zu tun hat. (Update)

Das Zentrum für politische Schönheit – ein Berliner Kunstprojekt – hat die Eigentümer der Panzerschmiede Krauss-Maffei recherchiert (darunter auch zwei Freiburger) und fährt nun eine Kampagne gegen diese. Interessant finde ich, dass die lokale Presse – bis auf Radio Dreyeckland – das Thema noch nicht aufgegriffen hat. Denn einen Lokalbezug hat das ganze ja eindeutig und eine ganze Reihe interessanter Fragen lassen sich ja auch stellen. Angefangen damit, ob die Aktion des Zentrums für politische Schönheit in dieser Form ethisch vertretbar ist, ob z.B. Stiftungen nicht auch schauen müssen, woher ihr Geld denn kommt, undundund. Das Nicht-Aufgreifen dieses Themas durch die Badische Zeitung und das Aufgreifen von Radio Dreyeckland zeigt, wie wichtig freie Radios sind. Übrigens kann man die Arbeit von Radio Dreyeckland auch unterstützen, indem man Mitglied im Freundeskreis wird.

Update 7.Juli 2012

Mittlerweile ist gegen die Aktion geklagt worden – von einem der beiden Freiburger Panzerbauerbesitzer. Und mittlerweile hat auch die Badische Zeitung über den Fall berichtet. Dort hat man auch recherchiert, dass einer der beiden Freiburger Krauss-Maffei-Besitzer im Freiburger Kulturleben aktiv ist und wohl unter anderem dem Freundeskreis des Literaturhauses angehört. Auch zu den Stiftern der Freiburger Bürgerstiftung gehört er. Mit Faustlos engagiert sich die Stiftung auch im Bereich der Gewaltprävention. Deshalb ist der Artikel jetzt unter „Kultur in Freiburg“ abgelegt…