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	<title>Platz Nummer Acht &#187; Kultur in Freiburg</title>
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		<title>4000 Zeichen zur Kulturhauptstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 21:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur in Freiburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit geraumer Zeit geistert das Thema &#8220;Kulturhauptstadt&#8221; durch Freiburg, ich hatte hierzu ja schon zweimal im Stadtrat geredet (Rede 1, Rede 2). Die Badische Zeitung hat nun eine Reihe gestartet und lässt die Stadtratsfraktionen zu Wort kommen, ich habe für unsere Fraktion den untenstehenden Gastbeitrag geschrieben, in den verschiedene Diskussionen in der Fraktion und insbesondere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit geraumer Zeit geistert das Thema &#8220;Kulturhauptstadt&#8221; durch Freiburg, ich hatte hierzu ja schon zweimal im Stadtrat geredet (<a title="Die erste Rede im Plenum: Kulturhauptstadt" href="http://timothy.simms.de/2010/04/30/die-erste-rede-im-plenum-kulturhauptstadt/">Rede 1</a>, <a title="Und wieder: Kulturhauptstadt" href="http://timothy.simms.de/2011/01/10/und-wieder-kulturhauptstadt/">Rede 2</a>). Die Badische Zeitung hat nun eine Reihe gestartet und lässt die Stadtratsfraktionen zu Wort kommen, ich habe für unsere Fraktion den untenstehenden Gastbeitrag geschrieben, in den verschiedene Diskussionen in der Fraktion und insbesondere im AK Kultur der Freiburger Grünen eingeflossen sind. Sicherlich hätte man einiges noch besser ausführen können, aber ich hatte leider nur 4000 Zeichen Platz. Also:</em></p>
<p>Ein Jahr als Kulturhauptstadt kann aufregend sein: Spannende Veranstaltungen in allen Kultursparten, KünstlerInnen entwickeln neue, aufregende Sichtweisen auf die Stadt, die Feuilletons aus ganz Europa berichten. Wenn es gut läuft, wird man sich auch Jahre später an ein beeindruckendes Festival erinnern. Und vielleicht taugt die Eventkultur auch als touristische Werbung. Die Erfahrung bisheriger Kulturhauptstädte zeigt jedoch auch, dass ein Kulturhauptstadt-Jahr teuer ist. Ob das Geld gut angelegt ist, lässt sich nicht so einfach beantworten. Klar ist jedenfalls: Der Aufbau kultureller Infrastruktur kostet nicht nur einmal Geld, sondern belastet den städtischen Haushalt auch in den Folgejahren. Bei knappen Kassen besteht die Gefahr, dass dies zulasten der vorhanden kulturellen Infrastruktur geht.</p>
<p>Die eigentliche Herausforderung für einen gelungenen Auftritt als Kulturhauptstadt ist, die Identität einer Stadt nachhaltig zu verändern. Die Erfolgsbeispiele, die immer wieder angeführt werden – Glasgow, Lille und das Ruhrgebiet (wobei sich hier der Erfolg erst noch zeigen muss) – betrafen industriell geprägte Städte, die einen massiven Strukturwandel zu bewältigen hatten, und bislang kaum als Kulturorte wahrgenommen wurden. Das gilt für Freiburg sicherlich nicht. Wir können uns nicht so einfach als Kulturstadt, die wir schon sind, neu erfinden.</p>
<p>Die vom Kulturamt vorgelegte &#8220;Leitidee&#8221; für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt ist schwammig und unbestimmt. Unter der Überschrift &#8220;Kultur der Stadt&#8221; wird ein inhaltlicher Gemischtwarenladen präsentiert, der versucht, es allen irgendwie recht zu machen. Damit verschenkt dieser Entwurf das Potenzial unserer Stadt. Freiburg hat eine Vorreiterrolle in Ökologie und Klimaschutz – und das ist kein Zufall: Schon früh wurde hier gegen Atomkraftwerke und andere umweltschädliche Industrien gekämpft, grenzüberschreitend mit den Umweltschützern aus dem Elsass und der Schweiz. Direkt am Schwarzwald gelegen und mit einem Stadtwald, der bis an die Häuser reicht, ist der Wert einer intakten Natur in Freiburg besonders greifbar.</p>
<p>&#8220;Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt&#8221; – mit diesem Plakat gelang den Grünen 1983 erstmals der Einzug in den Bundestag. Damit waren nicht nur die Themen der sozialen Bewegungen – Umweltschutz, Feminismus, Frieden und Protest gegen Atommeiler – parlamentarisch vertreten, sondern es zog auch eine andere Kultur in das Hohe Haus ein. Die sozialen Bewegungen waren von Anfang an auch kulturelle Bewegungen. Denn die Frage, wie wir künftig auf dieser Welt überleben können, war immer auch eine Frage, wie wir in dieser Gesellschaft leben wollen.</p>
<p>Viel hat sich getan: Windräder drehen sich über Freiburg, Passivhäuser werden gebaut, Solarmodule funkeln auf den Dächern. Viel wurde erreicht – durch Technik. Der Klimaschutz hat in den Städten begonnen und Freiburg hat hier eine Vorreiterrolle übernommen. In Shanghai präsentierte sich die Green City mit dem Modellstadtteil Vauban, jedes Jahr kommen zahllose Delegationen, um von Freiburg zu lernen.</p>
<p>Aber die Frage nach umwelt- und klimaverträglichen Lebensstilen ist immer noch nicht ausreichend in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das lässt sich beispielsweise an den enormen Energiesparpotenzialen in privaten Haushalten ablesen. Trotz aller technischen und politischen Fortschritte zeigt sich: Der Klimawandel ist auch eine kulturelle Herausforderung.<br />
Appelle an die Bevölkerung reichen nicht aus. Es ist an der Zeit, dass sich auch Kunst, Kultur und Geisteswissenschaften einmischen. Dabei geht es nicht darum, technische Prozesse verstehbar zu machen. Vielmehr geht es um die Frage, wie das &#8220;gute Leben&#8221; aussehen kann, in welcher Zukunft wir leben wollen.</p>
<p>Welche Stadt, wenn nicht Freiburg, könnte sich glaubhaft auf den Weg machen, hierzu Antworten zu finden? Eine Leitidee, die Ökologie und Kultur zusammenbringt, nutzt das Potenzial Freiburgs – und wenn wir eine Bewerbung als Kulturhauptstadt angehen wollen, dann mit dem Ziel, Kulturhauptstadt zu werden.</p>
<p>(Wer das lieber etwas anders formatiert und/oder bebildert möchte: <a href="http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/oekologie-und-kultur-zusammenbringen">Badische Zeitung</a>)</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=4000+Zeichen+zur+Kulturhauptstadt+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D343" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Und wieder: Kulturhauptstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 12:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und wieder einmal wurde im Gemeinderat über eine potentielle Kulturhauptstadtsbewerbung diskutiert. Die Sitzungsunterlagen finden sich übrigens immer im Ratsinformationssystem. Leider kann man nicht direkt auf einzelne Sitzungsunterlagen verlinken. Meine Rede für unsere Fraktion: Sehr geehrter Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren, Ende April haben wir zuletzt hier über die Vorbereitungen einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Und wieder einmal wurde im Gemeinderat über eine potentielle Kulturhauptstadtsbewerbung diskutiert. Die Sitzungsunterlagen finden sich übrigens immer im </em><a href="http://www.freiburg.de/servlet/PB/menu/1147972_l1/index.html"><em>Ratsinformationssystem</em></a><em>. Leider kann man nicht direkt auf einzelne Sitzungsunterlagen verlinken. Meine Rede für unsere Fraktion:</em></p>
<p>Sehr geehrter Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,<br />
Ende April haben wir zuletzt hier über die Vorbereitungen einer möglichen Bewerbung der Stadt Freiburg als »Kulturhauptstadt Europas« diskutiert. <a href="http://timothy.simms.de/2010/04/30/die-erste-rede-im-plenum-kulturhauptstadt/">Ich habe mich seinerzeit skeptisch über den Stadt der Vorbereitungen und damit den Sinn einer Bewerbung geäußert</a>. Die Skepsis bleibt auch nach dieser aktuellen Vorlage. Denn eine schlüssige Leitidee fehlt immer noch. Dazu später mehr.<br />
Liest man die Vorlage, so wird versucht, den Mangel an einem guten und interessanten Konzept zu kaschieren, indem nicht-belegbare Hoffnungen geweckt werden und eine uneingeschränkt positive Bewertung einer potentiellen Kulturhauptstadt Freiburg vorgenommen wird.<br />
Da ist die Rede von einem »einmaligen Konjunkturprogramm« &#8211; wie dieses aber finanziert werden soll, darauf werden wir nach fast zwei Jahren auch weiterhin warten müssen. Wie nachhaltig solche Konjunkturprogramme sind, ist ohnehin unklar. Nach der großen Party 2010 stehen jedenfalls im Ruhrgebiet Sparrunden und die Diskussionen um Theaterschließungen wieder auf der Tagesordnung.<br />
Da ist die Rede von einer »einmaligen Perspektive zur Neudefinition der Rolle, die Kunst und Kultur künftig spielen können« &#8211; als hätten wir kein Kulturkonzept für Freiburg, an dessen Umsetzung wir immer noch arbeiten. Aufs fehlende Geld will ich hier garnicht eingehen.<br />
Kurz: Chancen werden benannt, Risiken nicht. An der Börse würde man davon sprechen, »Anlegerphantasien« zu wecken.<br />
Würden wir am Anfang stehen, dann könnte man ja darauf setzen, dass dem Hochjubeln der blossen Idee schon noch Substanz folgt. Allein: Wir sind nicht am Anfang. Wir betreiben die Vorbereitung der potentiellen Bewerbung seit zwei Jahren. 60.000 € hat der Rat seinerzeit dafür bewilligt.<br />
Und wo stehen wir nach diesen zwei Jahren?<br />
Die »Leitidee« hat sich seit dem ersten Entwurf von Anfang des Jahres kaum weiterentwickelt. Wie bereits im damals eingebrachten Diskussionspapier vebirgt sich unter dem Motto »Kultur der Stadt« &#8211; was für eine originelle und augenfällig auf Freiburg passenden Leitidee – verbirgt sich unter dem Motto »Kultur der Stadt« ein Gemischtwarenladen. Für die Grünen ist »Nachhaltigkeit« prominent platziert, der SPD wird das »Soziale« gefallen, die CDU am »Oberrheinischen Humanismus« sich erfreuen und die Erwähnung von Lord Dahrendorf wird seinen Schüler Nikolaus von Gayling erfreuen – wenn er sich denn nur überhaupt für die Idee einer Kulturhauptstadt Freiburg erwärmen könnte.<br />
Das vorliegende Konzept einer Leitidee versucht es allen irgendwie recht zu machen. Vielleicht geht das auch garnicht anders, wenn so viele Ämter und Interessen eingebunden werden. Ein Sammlung guter Einzelansätze macht aber noch lange keine gute Leitidee. Und der Hut »Kultur der Stadt«, der dieser Sammlung übergestülpt ist, mag zwar alles umfassen und damit irgendwie »passen«. Aber passt er auch für Freiburg? Oder könnte sich nicht vielmehr auch jede andere Stadt mit »Kultur der Stadt« bewerben?<br />
Wir können leider seit dem Arbeitspapier vom März kaum Fortschritte in Richtung einer Konkretisierung der Leitidee einer möglichen Bewerbung erkennen. Und wir sind gespannt, ob diese Konkretisierung bis zur nächsten Diskussion hier im Rat gelingt.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Und+wieder%3A+Kulturhauptstadt+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D303" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kunst statt Müll.</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 18:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Mietshaus, in dem ich lebe, hat in den letzten zehn Jahren mehrfach den Eigentümer gewechselt. Ursprünglich hat es mal einer Versicherung gehört, dann einer Privatperson und mittlerweile sitzt unser Vermieter in Irland. Mit den Eigentümerwechseln hat sich auch die Bewohnerschaft massiv geändert. Waren wir früher &#8211; von den Mansardenzimmern mal abgesehen &#8211; die einzige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2010/09/fewthings.JPG"><img class="alignnone size-full wp-image-284" title="fewthings" src="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2010/09/fewthings.JPG" alt="fewthings" width="450" /></a></p>
<p><a href="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2010/09/fewthings.JPG"></a>Das Mietshaus, in dem ich lebe, hat in den letzten zehn Jahren mehrfach den Eigentümer gewechselt. Ursprünglich hat es mal einer Versicherung gehört, dann einer Privatperson und mittlerweile sitzt unser Vermieter in Irland. Mit den Eigentümerwechseln hat sich auch die Bewohnerschaft massiv geändert. Waren wir früher &#8211; von den Mansardenzimmern mal abgesehen &#8211; die einzige WG im Haus, so sind heute ein Großteil der anderen Wohnungen studentisch bewohnt. Teilweise natürlich zimmerweise vermietet, weil man so ganz elegant am Mietspiegel vorbei horrende Mieten erzielen kann. Mit dem mittlerweile kompletten Wechsel in der Bewohnerschaft hat sich nicht nur die Lärmbelastung erhöht, weil natürlich Studis auch gerne feiern. Das stört mich nicht. Geändert hat sich auch &#8211; auch weil seitens des Eigentümers/des Verwalters/des Hausmeisters wohl kein gesteigertes Interesse an der Durchsetzung der Hausordnung haben &#8211; der Zustand des Treppenhauses. Dieses wird kaum noch gereinigt und der Staub bildet mittlerweile schöne Flusen. Das sieht nicht schön aus. Nicht schön auch, wenn Hausmüll tage- oder wochenlang im Flur liegen bleibt, oder irgendwelche Rückstände von Parties die Fensterbretter aufhübschen. Meistens nehme ich das garnicht mehr wahr, aber manchmal ärgere ich mich richtig. Und irgendwie ist es auch nicht so toll, wenn man mal Besuch hat und der von einem derart dreckigen Treppenhaus empfangen wird. Gestern ist mir dann eine gute Idee gekommen: Wenn ich den Müll nicht mehr als solchen wahrnehme, kann ich mich nicht mehr über diesen ärgern. Einfach umlabeln. Also habe ich kleine Schildchen gebastelt, ein Plakat entworfen und aus dem Treppenhaus einfach eine Kunstausstellung gemacht. Mal ganz davon abgesehen, dass das Spaß gemacht hat: Es ist ja auch ganz witzig, zu schauen bzw. sich vorzustellen, wie damit Leute irritiert werden. Interessant finde ich, dass die Dose auf dem Fensterbrett (siehe Bild) und der Müll auf Treppenstufe 1 (siehe Bild) ratzfatz verschwunden sind. Kunst scheint flüchtiger zu sein als Müll.</p>
<p><a href="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2010/09/picknick.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-285" title="picknick" src="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2010/09/picknick.jpg" alt="picknick" width="450" /></a></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Kunst+statt+M%C3%BCll.+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D282" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die erste Rede im Plenum: Kulturhauptstadt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 22:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Dienstag habe ich zum ersten Mal im Gemeinderat für die Fraktion gesprochen: Thema Kulturhauptstadt. Die Reaktionen waren interessant und passten zur Rede: Wer sich schon jetzt festgelegt hat und die Kulturhauptstadt &#8211; komme was da auch immer konzeptionell kommen mag &#8211; für eine super Sache hält, fand die Rede viel zu kritisch. Für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag habe ich zum ersten Mal im Gemeinderat für die Fraktion gesprochen: Thema Kulturhauptstadt. Die Reaktionen waren interessant und passten zur Rede: Wer sich schon jetzt festgelegt hat und die Kulturhauptstadt &#8211; komme was da auch immer konzeptionell kommen mag &#8211; für eine super Sache hält, fand die Rede viel zu kritisch. Für die anderen Fraktionen sprachen übrigens Atai Keller (UL), Hans Essmann (SPD), Nikolaus von Gayling-Westphal (FDP) und Daniel Sander (CDU), dessen Rede übrigens auch<a href="http://www.daniel-sander.de/sander-kulturhauptstadt-europas.html"> online nachlesbar und nachhörbar ist</a>. Meine Rede:</p>
<p>Sehr geehrter Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>wenn sich Projekte in einem frühen Stadium befinden, so ist das Reden über diese immer gefährlich: Einerseits besteht die Gefahr des Zerredens, andererseits besteht die Gefahr, sich etwas einzureden. Die Gefahr des Zerredens sehe ich hier nicht, wohl aber die Gefahr, sich etwas einzureden. Ohne das zum jetzigen Zeitpunkt eine vernünftige Entscheidungsgrundlage vorhanden wäre, hat es den Anschein, als würde so mancher ganz genau wissen, dass die Chancen, die eine Bewerbung ja vielleicht mit sich brächte, in Freiburg auf jeden Fall genutzt werden. Ohne zu wissen, was denn nun der Kern der Leitidee einer möglichen Bewerbung ist, ist man sich im Taumel der Autosuggestion schon ganz sicher: Egal was es wird, es wird ein Erfolg.<br />
Liebe Kolleginnen und Kollegen: Auch ich denke gerne positiv. Aber bevor ich mich auf die Wanderung mache, schaue ich dann doch ganz gerne in die Karte und packe auch meinen Kompaß ein. Für einen Spaziergang natürlich nicht. Aber hier geht es um ein großes Projekt, das mit beachtlichen Kosten verbunden ist. Um im Bild der Reise zu bleiben: Für mich sind vier Dinge wichtig, bevor ich mich auf den Weg mache – und dies in dieser Reihenfolge:</p>
<ul>
<li> Ist der Weg zu Ziel ein schöner und interessanter?</li>
<li> Ist das Ziel ein interessantes?</li>
<li> Kommen meine Wunsch-Reisegefährten mit?</li>
<li> Kann ich mir die Reise leisten?</li>
</ul>
<p>Ich fange hinten an: Ob wir uns die Bewerbung leisten können, das werden wir im Rahmen der Haushaltsberatungen sehen. Wie teuer sie wird, das hängt aber auch von Weg und Ziel ab. Gleiches gilt für die zweite Frage: Ob unsere Wunsch-Reisegefährten – genannt werden ja immer wieder Basel, Mulhouse – sich mit auf den Weg machen, dass hängt auch von Ziel und Weg ab.</p>
<p>Ist das Ziel nun ein Interessantes? Seit eineinhalb Jahren wird nun in der Stadtverwaltung an dem Projekt »Kern einer Leitidee einer Freiburger Bewerbung« gearbeitet. Vor rund zwei Monaten haben wir ein erstes internes Diskussionspapier hierzu im Kulturausschuß diskutiert. Dieses Papier hat vor allem eines gezeigt: Wir sind auf dem Weg zu einer schlüssigen und überzeugenden Leitidee, die ganz Freiburg für eine Bewerbung begeistern könnte, noch nicht allzu weit gekommen.</p>
<p>Ist der Weg dahin ein schöner und interessanter? Kann sein, muß aber nicht. Es ist nicht nur falsch, es ist auch gefährlich, sich einzureden, dass eine Stadt immer ganz automatisch davon profitiert, sich als Kulturhauptstadt zu bewerben. Gefährlich, weil man den Blick dafür zu verlieren droht, wie dieser Prozeß gestaltet sein könnte. Ja vielleicht sogar gestaltet sein muß, um für unsere Stadt, für Freiburg ein guter Prozeß zu sein. Es reicht eben nicht, sich nur auf eine Leitidee zu verständigen, vielmehr müssen wir uns auch über die Art und Weise des Bewerbungsprozesses verständigen.</p>
<p>Wollen wir einen Bewerbungsprozeß, der weiterhin 30seitige Impulspapiere produziert, die selbst beim akademisch vorgebildeten und kulturpolitisch interessierten Leser keine Begeisterung hervorzurufen vermögen? Glauben wir etwa so die Bürgerinnen und Bürger Freiburgs erreichen zu können? Wollen wir Geld ausgeben für kulturpolitische Papiere, für Kulturplanung, für Verwaltung von Kultur? Oder wollen wir nicht vielmehr ein Bewerbungsverfahren, das sich selbst als ästhetisch-künstlerisches Projekt begreift? Und würde ein solcher künstlerischer Bewerbungsprozess nicht auch viel besser zu Freiburg und vor allem dem Freiburg, das wir uns in Freiburg wünschen, passen?<br />
In diesem Herbst wird die Entscheidung fallen, ob wir uns auf den Weg machen wollen. Zwei Jahre lang wird dann die Verwaltung diese Entscheidung vorbereitet haben, Wir sind gespannt auf die Diskussion diesen Herbst, die wir dann hoffentlich auf fundierter Basis führen können: fundiert, was die Leitidee anbelangt, was eine mögliche Finanzierung anbelangt. Fundiert, was eine Einbeziehung der Region, was die Ausgestaltung des Bewerbungsprozess anbelangt. Wir sind gespannt auf diese Diskussion und die Entscheidung im Herbst. Ein Diskussion ohne das die Idee der Kulturhauptstadtsbewerbung im Vorfeld zerredet wurde, aber auch eine Diskussion ohne sich im Vorfeld abstrakt ein Projekt eingeredet zu haben, ohne sich die Frage ehrlich beantworten zu können, wie eine Kulturhauptstadt Freiburg überhaupt aussehen könnte.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Die+erste+Rede+im+Plenum%3A+Kulturhauptstadt+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D248" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Endlich im Kino: Love Exposure</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 14:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztes Jahr hatte ich die große Ehre auf der Berlinale Mitglied der Jury zu sein, die den Caligaripreis vergibt. Die Berlinale hat mehrere Sektionen, für unsere filmkulturelle Arbeit im Kommunalen Kino ist das &#8220;Forum&#8221; &#8211; früher &#8220;Internationales Forum des Jugen Films&#8221; &#8211; die spannendste. Im &#8220;Forum&#8221; gibt es am meisten zu entdecken, was ästhetisch und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr hatte ich die große Ehre auf der <a href="http://www.berlinale.de/de/HomePage.html">Berlinale</a> Mitglied der Jury zu sein, die den Caligaripreis vergibt. Die Berlinale hat mehrere Sektionen, für unsere filmkulturelle Arbeit im Kommunalen Kino ist das &#8220;Forum&#8221; &#8211; früher &#8220;Internationales Forum des Jugen Films&#8221; &#8211; die spannendste. Im &#8220;Forum&#8221; gibt es am meisten zu entdecken, was ästhetisch und inhaltlich neue Wege des Films anbelangt. Und der Caligaripreis ist der Hauptpreis für einen Film des Forums. 2009 wurde &#8220;Love Exposure&#8221; ausgezeichnet, ein vierstündiger Film des japanischen Regisseurs Sion Sono. Glücklicherweise wurde der Film auch rasch von dem deutschen Verleih rapideyemovies, der sich auf das asiatische Kino spezialisiert hat, übernommen. Da es gar nicht so einfach ist, einen Vierstunden-Film unterzubringen und es nur eine einzige deutsche 35mm-Kopie des Films gibt, hat es etwas gedauert, bis wir den Film hier in Freiburg auf die Leinwand bringen konnten. Aber nun läuft er, am 6., 26. und 28. Februar. Und man sollte diesen grandiosen, fast vierstündigen, aber keine Minute langweiligen Film, nicht verpassen!</p>
<p>Eine Inhaltsangabe erspare ich mir und verweise auf die <a href="http://www.faz.net/s/Rub1F6F01507B4F46568A1DBA49681810E6/Doc~E2734AC9D7D7F4681915B130189BB5A2A~ATpl~Ecommon~Scontent.html">treffende Filmkritik</a> von Mitjuror Rüdiger Suchsland in der FAZ. Und wer einen ersten Eindruck wünscht, hier ist der Trailer:</p>
<p>[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=dpnumSh9t5A[/youtube]</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Endlich+im+Kino%3A+Love+Exposure+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D221" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Frisch ausgepackt</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 22:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur in Freiburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Koki Freiburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Fast so schön wie Weihnachten!  Leider keine Geschenke, aber immerhin Leihgaben: Zwei schicke Raumschiffmodelle aus den DEFA-Science-Fiction-Filmen &#8220;Signale &#8211; ein Weltraumabenteuer&#8221; und &#8220;Im Staub der Sterne&#8221;. Was viele nicht Wissen: In der DDR wurden in den 70er Jahren drei recht aufwendige Science-Fiction-Filme gedreht. Am 8. September beginnt im Kommunalen Kino die Retrospektive in die Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2009/08/frischausgepackt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-158" title="frischausgepackt" src="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2009/08/frischausgepackt.jpg" alt="frischausgepackt" width="245" height="201" /></a>Fast so schön wie Weihnachten!  Leider keine Geschenke, aber immerhin Leihgaben: Zwei schicke Raumschiffmodelle aus den DEFA-Science-Fiction-Filmen &#8220;Signale &#8211; ein Weltraumabenteuer&#8221; und &#8220;Im Staub der Sterne&#8221;. Was viele nicht Wissen: In der DDR wurden in den 70er Jahren drei recht aufwendige Science-Fiction-Filme gedreht. Am 8. September beginnt im Kommunalen Kino die Retrospektive in die Zukunft &#8211; Ausstellung, Filme, Gäste.  Und die schönen Raumschiffmodelle. Mehr demnächst.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Frisch+ausgepackt+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D159" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Gute Werbung: Die Invasion hat begonnen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 21:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das obenstehende Männchen lehnt sich einfach frech an unseren Kinoschaukasten. Was soll das? Auf der Rückseite stand nur, dass die Invasion begonnen habe und &#8216;ne Webadresse. Jedenfalls hat mir das Männlein so gut gefallen, dass ich gleich ein Foto gemacht habe und zu hause nachgeschaut habe, was dahintersteckt. Es handelt sich um die Invasion Kulturtage, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2009/07/invasion.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-119" title="invasion" src="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2009/07/invasion.jpg" alt="invasion" /></a>Das obenstehende Männchen lehnt sich einfach frech an unseren Kinoschaukasten. Was soll das? Auf der Rückseite stand nur, dass die Invasion begonnen habe und &#8216;ne Webadresse. Jedenfalls hat mir das Männlein so gut gefallen, dass ich gleich ein Foto gemacht habe und zu hause nachgeschaut habe, was dahintersteckt. Es handelt sich um die <a href="http://www.invasion-kulturfestival.de/">Invasion Kulturtage</a>, die vom 1. bis 8. August in der Haslacher Str. stattfinden &#8211; klingt interessant, ich bin leider aber vermutlich während dieser Woche nicht in Freiburg. Lob schon mal für die gelunge Werbung. Vielleicht sollten wir Grüne auch einfach mal ein paar grüne Männchen in der Stadt landen lassen&#8230;<br />
Übrigens scheint das kulturelle Herz Freiburgs in der ersten Augustwoche ohnehin westlich der Bahn zu schlagen: Im E-Werk findet vom 3. bis 9. August mit<a href="http://www.tamburimundi.de"> Tamburi Mundi</a> bereits zum vierten Mal ein Rahmentrommelfestival der Weltklasse statt. Ich gestehe ja, dass ich es in aller Regel schrecklich finde, wenn irgendwelche rastabelockten Jungs oder Mädels auf irgendwelchen Wiesen/Fußgängerzonen/Parks etc. ihre Bongos rausholen. Aber was die Rahmentrommler mit ihren Instrumenten machen, das hat &#8211; zumindest für meine Ohren &#8211; eine ganz andere Qualität.<br />
[Update 23/7/09] Das arme Männchen hats bei den ständigen Unwettern/Hagelschauern hier in Freiburg auf den Boden gelegt und zermatscht. Bild erspare ich.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Gute+Werbung%3A+Die+Invasion+hat+begonnen+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D120" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Manchmal müsste man zwei sein.</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 23:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So kommenden Donnerstag, den 25. Juni. Im Rahmen der Freiburger Geschlechterstudien wird es im Kommunalen Kino um 19:30h einen Vortrag mit dem vielversprechenden Tite Leni Riefenstahls »OLYMPIA« und der amerikanische Sportfilmgeben. Anschließend wird der erste Teil des Olympia-Films gezeigt. Leider zur selben Zeit aber an anderer Stelle (nämlich in der katholischen Akademie) diskutiert unsere grüne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So kommenden Donnerstag, den 25. Juni. Im Rahmen der Freiburger Geschlechterstudien wird es im Kommunalen Kino um 19:30h einen Vortrag mit dem vielversprechenden Tite <a href="http://www.koki-freiburg.de/2009/0609/geschlechterstudien.html">Leni Riefenstahls »OLYMPIA« und der amerikanische Sportfilm</a>geben. Anschließend wird der erste Teil des Olympia-Films gezeigt. Leider zur selben Zeit aber an anderer Stelle (nämlich in der katholischen Akademie) diskutiert unsere grüne Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae mit Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar und weiteren Gästen unter dem Motto &#8220;Datenschutz ist Bürgerrecht&#8221;. Da Peter Schaars Behörde im Zuge der jüngst verabschiedeten Internetsperren neue Aufgaben aufgedrückt beommen hat (gegen den Willen Schaars), bin ich mal gespannt, ob dieses Thema auch zur Sprache kommt. Werd&#8217; mir das aber erzählen lassen müssen, weil ich ja zu dem Riefenstahl-Vortrag gehen werde.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Manchmal+m%C3%BCsste+man+zwei+sein.+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D90" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Bluish</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 23:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine interessante Installation ist zur Zeit im Freiburger Kunstverein zu sehen. Die Ausstellungshalle des Kunstvereins ist ja ein ehemaliges Schwimmbad (Das Becken ist tatsächlich noch vorhanden und wird als Keller genutzt). Ayse Erkmen, die dafür bekannt ist, in ihrem Arbeiten immer einen engen Bezug zu den Räumen herzustellen, in denen diese zu sehen sind, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2009/06/bluish.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-75" title="bluish" src="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2009/06/bluish-300x230.jpg" alt="bluish" width="300" height="230" /></a>Eine interessante Installation ist zur Zeit im <a href="http://www.kunstvereinfreiburg.de/">Freiburger Kunstverein</a> zu sehen. Die Ausstellungshalle des Kunstvereins ist ja ein ehemaliges Schwimmbad (Das Becken ist tatsächlich noch vorhanden und wird als Keller genutzt). Ayse Erkmen, die dafür bekannt ist, in ihrem Arbeiten immer einen engen Bezug zu den Räumen herzustellen, in denen diese zu sehen sind, hat das Schwimmbecken im Maßstab 1:2 nachbauen lassen und mitten in die Halle hängen lassen. Als Material wurde ein blaues, lichtdurchlässiges Segeltuch verwendet, so dass sich ein interessantes Spiel mit Schatten und Blaulicht ergibt. Da bewußt auf künstliche Beleuchtung verzichtet wird, verändert sich die Wirkung der Installation auf den Betrachter im Laufe des Tages. Ein guter Grund also, den Kunstverein in den nächsten Wochen häufiger aufzusuchen. Leider sieht sich der Kunstverein gezwungen, mittlerweile Eintrittsentgelte zu erheben – wer also die Installation häufiger besuchen möchte, der muss entweder an den kostenlosen Donnerstagen vorbeischauen oder besser noch Mitglied im Kunstverein werden.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Bluish+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D78" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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