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13Sep

Wir haben die Kraft für ein neues Miteinander.

TV-Duell: Langweilig. Zwei KandidatInnen, die am liebsten wohl weitermachen wollen. Da passen die beiden Großplakate vor meiner Haustüre ganz gut. Am Ende absichtlich nebeneinander geklebt?

grossekoalition

Die ModeratorInnen des Duells übrigens wirklich unterirdisch.

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26Aug

Frisch ausgepackt

frischausgepacktFast so schön wie Weihnachten!  Leider keine Geschenke, aber immerhin Leihgaben: Zwei schicke Raumschiffmodelle aus den DEFA-Science-Fiction-Filmen “Signale – ein Weltraumabenteuer” und “Im Staub der Sterne”. Was viele nicht Wissen: In der DDR wurden in den 70er Jahren drei recht aufwendige Science-Fiction-Filme gedreht. Am 8. September beginnt im Kommunalen Kino die Retrospektive in die Zukunft – Ausstellung, Filme, Gäste.  Und die schönen Raumschiffmodelle. Mehr demnächst.

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20Aug

Ich auch: Steinmeier

hannesfreutsich
Am Dienstag war der Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier in Freiburg. Da ich es schon spannend finde, wie sich der Eindruck einer Person verändert, je nachdem, ob man die Person live erlebt oder nur von der Glotze her kennt, bin ich hingegangen. Ärgerlich: Statt wie angekündigt kurzen Reden ab 19h dauerte es bis weit nach 20h bis Steinmeier eintraf. Als Pausenfüller spielte die Ray Austin Band weiter und die versammelten SPD-Kandidatinnen der umliegenden Ländereien durften noch kleine politische Reden halten, die großteils unüberzeugend waren – jedenfalls rhetorisch. Der ziemlich spärlich und selten einsetzende Beifall hat mir das Gefühl gegeben, dass ich nicht der einzige war, dem das so ging.

Ich hatte insbesondere Gernot Erler als besseren Redner in Erinnerung. Der beste Redner des Genossen-Quartetts war noch mein alter Politik-Leistungskurs-Kollege Hannes Fechner (Wahlkreis Emmendingen-Lahr, ganz links auf dem Bildchen).

Und dann kam Steinmeier, der klar der beste Redner dieses Abends war – was aber wie gesagt nicht allzu schwer war. Schön war die Passage von Angela Merkel als “Ich-Auch”-Kanzlerin: Erst  stellte Steinmeier die Politik der Großen Koalition so dar, als sei alles sozial gute und wirtschaftlich sinnvolle der Regierung in den letzten Jahren und insbesondere in der Wirtschaftskrise allein sozialdemokratische Politik gewesen und die Kanzlerin hätte alles nur mit einem “Ich-Auch” abgenickt. Und dann beschwor er die Gefahr von Schwarz-Gelb: Denn Angela Merkel würde zu den marktradikalen und unsozialen Positionen der FDP auch nur “Ich-Auch” sagen. Das war rhetorisch stark.

Wenn die Kanzlerin wirklich so wäre und das ganze nicht nur schönböse Rhetorik wäre, würde ich mir wirklich Schwarz-Grün wünschen… Du Auch?

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17Aug

Plakate hängen

kerstinimhinterhofAm Freitag startete die Plakatierung in Freiburg, und unsere Plakate rocken. Von der Gestaltung haben sie mir ohnehin sehr gut gefallen, aber, dass sie im Strassenbild derart gut rüberkommen, das hatte ich eigentlich nicht gedacht. Besonders gut: Die Plakate lassen sich auch gut als Kommentare zu daneben/davor/darunter/darüber hängenden Plakaten der Konkurrenz lesen :-) Bildbeispiele folgen, beim Plakatieren von 16 bis 01:30 h am Freitag hatte ich alle Hände voll zu tun und kam garnicht zum Fotografieren…
Auch Kerstins Plakat ist ganz gut geworden, da wir leider keine unaufgezogenen A0-Themenplakate mehr hatten, habe ich für meinen persönlichen Hinterhof-Wahlkampf nun Kerstin ins Fenster gehängt. Kommt gut und bringt hoffentlich neben grünen Zweitstimmen auch  Erststimmen fürs Direktmandat.

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11Aug

Verpasst: Alkoholverbotsverbot

Da ist man mal zwei Wochen im Urlaub und schon passiert was: Das Freiburger Alkoholverbot im Bermudadreieck wurde vom VGH Mannheim gekippt. Gut so. Jene, die wie z.B. OB Dieter Salomon der Auffassung sind, dass das Verbot im Bermudadreieck ein sinnvoller Baustein kommunaler Alkohol- und Gewaltpräventionspolitik ist und auch künftig sein könnte, fordern nun die Schaffung rechtlicher Grundlagen für derlei kommunale Verbotspolitik seitens des Landes. Daran ist nichts auszusetzen: Wer eine als richtig erkannte Politik weiterführen will, der Gesetze entgegenstehen, der versucht diese Gesetze zu ändern.
Nur: Ich habe bislang noch keine überzeugenden Argumente gehört, die die Sinnhaftigkeit dieser Verbotspolitik belegen. Die Polizei kann auch ohne Alkoholverbot präsent sein. SozialarbeiterInnen können auch ohne Alkoholverbot mit Jugendlichen ins Gespräch kommen. Vielleicht beides sogar viel effektiver, weil es dann nicht mehr zu der beobachtbaren Verlagerung des Alkoholkonsums in andere,”erlaubte” Bereiche der Stadt kommt. Mit anderen Worten: Es handelt sich mE nicht um eine sinnvolle Maßnahme, sondern vielmehr um rein symbolische Politik. Um sehr erfolgreiche allerdings: Andere Städte interessieren sich nach Presseberichten ja lebhaft für die Freiburger Verbotspolitik.
Zum Weiterlesen: Gruenes Freiburg, Grüner Blog BW dort auch sehr engagierte Diskussion über Reaktionen auf grüner Landesebene.

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