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Koki Freiburg
04Feb

Endlich im Kino: Love Exposure

Letztes Jahr hatte ich die große Ehre auf der Berlinale Mitglied der Jury zu sein, die den Caligaripreis vergibt. Die Berlinale hat mehrere Sektionen, für unsere filmkulturelle Arbeit im Kommunalen Kino ist das “Forum” – früher “Internationales Forum des Jugen Films” – die spannendste. Im “Forum” gibt es am meisten zu entdecken, was ästhetisch und inhaltlich neue Wege des Films anbelangt. Und der Caligaripreis ist der Hauptpreis für einen Film des Forums. 2009 wurde “Love Exposure” ausgezeichnet, ein vierstündiger Film des japanischen Regisseurs Sion Sono. Glücklicherweise wurde der Film auch rasch von dem deutschen Verleih rapideyemovies, der sich auf das asiatische Kino spezialisiert hat, übernommen. Da es gar nicht so einfach ist, einen Vierstunden-Film unterzubringen und es nur eine einzige deutsche 35mm-Kopie des Films gibt, hat es etwas gedauert, bis wir den Film hier in Freiburg auf die Leinwand bringen konnten. Aber nun läuft er, am 6., 26. und 28. Februar. Und man sollte diesen grandiosen, fast vierstündigen, aber keine Minute langweiligen Film, nicht verpassen!

Eine Inhaltsangabe erspare ich mir und verweise auf die treffende Filmkritik von Mitjuror Rüdiger Suchsland in der FAZ. Und wer einen ersten Eindruck wünscht, hier ist der Trailer:

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26Aug

Frisch ausgepackt

frischausgepacktFast so schön wie Weihnachten!  Leider keine Geschenke, aber immerhin Leihgaben: Zwei schicke Raumschiffmodelle aus den DEFA-Science-Fiction-Filmen “Signale – ein Weltraumabenteuer” und “Im Staub der Sterne”. Was viele nicht Wissen: In der DDR wurden in den 70er Jahren drei recht aufwendige Science-Fiction-Filme gedreht. Am 8. September beginnt im Kommunalen Kino die Retrospektive in die Zukunft – Ausstellung, Filme, Gäste.  Und die schönen Raumschiffmodelle. Mehr demnächst.

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22Jun

Manchmal müsste man zwei sein.

So kommenden Donnerstag, den 25. Juni. Im Rahmen der Freiburger Geschlechterstudien wird es im Kommunalen Kino um 19:30h einen Vortrag mit dem vielversprechenden Tite Leni Riefenstahls »OLYMPIA« und der amerikanische Sportfilmgeben. Anschließend wird der erste Teil des Olympia-Films gezeigt. Leider zur selben Zeit aber an anderer Stelle (nämlich in der katholischen Akademie) diskutiert unsere grüne Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae mit Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar und weiteren Gästen unter dem Motto “Datenschutz ist Bürgerrecht”. Da Peter Schaars Behörde im Zuge der jüngst verabschiedeten Internetsperren neue Aufgaben aufgedrückt beommen hat (gegen den Willen Schaars), bin ich mal gespannt, ob dieses Thema auch zur Sprache kommt. Werd’ mir das aber erzählen lassen müssen, weil ich ja zu dem Riefenstahl-Vortrag gehen werde.

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09Jun

Nein diese Presse!

Ich bin natürlich hocherfreut, nun Mitglied des Freiburger Gemeinderates geworden zu sein. Dass man da mit der örtlichen Presse zu tun hat ist normal. Mein Kontakt hat sich auf ein kurzes Zusammentreffen mit Julia Littmann von der Badischen beschränkt – ausgerechnet auf der Wahlparty der GAF. Da war ich aus drei Gründen: Erstens kenne ich eine Reihe Leute auf der Liste und mag sie sehr gerne (z.B. Stefanie, mit der ich Soziologie studiert habe, oder Harry, der mal ein Seminar bei mir belegt hatte, oder Tom, mit dessen Wellenkapelle wir mal eine tolle Veranstaltung im Koki hatten). Zweitens: Im Egon gibts Export vom Fass. Drittens: Ich finde es immer noch schade, dass es diese Abspaltung gab und hätte einen Teil von der GAF lieber bei den Grünen gesehen. Erwähnt wurde natürlich nur das Dritte.
Richtig irritiert bin ich aber über anderes: Angeblich bin ich nun laut BZ “Macher des Kommunalen Kinos”. Das ist Blödsinn. Das Kommunale Kino hat einen Programmausschuss, der sich alle zwei Wochen trifft und der macht letztlich das Programm. Und im Büro des Kommunalen Kinos arbeite ich zwar mit großer Freude, aber nicht alleine, sondern mit unserem Geschäftsführer Wolfgang Dittrich-Windhüfel und meinen Kolleginnen Neriman Bayram, Reiner Hoff und Jürgen Preuss. Und wer jetzt vermutet, dass das Koki zu viel Geld bekommt: Keiner arbeitet Vollzeit, die Löhne sind nicht üppig und stagnieren wie auch die Zuschüsse seit Jahren. Wie die BZ auf so was kommt: Keine Ahnung. Mich hat jedenfalls niemand gefragt. Recherche ist wohl nicht mehr in. In jedem unserem Programmheft steht drin, wer Geschäftsführer bei uns ist.

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02Jun

Heute abend: Pink Film Retro startet

Gushing Prayer“Pink Film” ist ein spezifisch japanisches Subgenre des erotischen Films mit skurrilen regeln: Der Film muss auf 35mm gedreht sein, fünf Sexszenen enthalten, rund eine Stunde Laufzeit aufweisen und innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit abgedreht worden sein. Ein Billiggenre, das ähnlich wie das amerikanische B-Movie Regisseuren aber auch kreativen Freiraum bot und zum Experimentierfeld wurde. Das Kommunale Kino zeigt im Juni und Juli insgesamt sechs Pink Filme in der Originalfassung mit englischen Untertiteln, immer dienstags in der Spätvorstellung, los geht es heute um 21:30 Uhr – das heißt für mich: Früher bei der Veranstaltung mit Cem Özdemir (PDF) abhauen…

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