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	<title>Platz Nummer Acht &#187; Kommunalpolitik</title>
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		<title>Rede zum Beteiligungshaushalt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Woche im Rat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligungshaushalt]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht erst seit Stuttgart 21 ist BürgerInnenbeteiligung ein wichtiges Thema. Unser Ministerpräsindent Winfried Kretschmann verspricht eine »Politik des Zuhörens«. Der Bundespräsident hat im vergangenen Jahr Bürgerforen veranstaltet – auch hier in Freiburg. Und die Piratenpartei hat es mit Themen wie Transparenz und Bürgerbeteiligung in das Berliner Abgeordnetenhaus geschafft. Bürgerbeteiligung ist »in«. Aber warum beteiligen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst seit Stuttgart 21 ist BürgerInnenbeteiligung ein wichtiges Thema. Unser Ministerpräsindent Winfried Kretschmann verspricht eine »Politik des Zuhörens«. Der Bundespräsident hat im vergangenen Jahr Bürgerforen veranstaltet – auch hier in Freiburg. Und die Piratenpartei hat es mit Themen wie Transparenz und Bürgerbeteiligung in das Berliner Abgeordnetenhaus geschafft. Bürgerbeteiligung ist »in«.<br />
Aber warum beteiligen wir die BürgerInnen?</p>
<ul>
<li>weil wir die Kompentenzen der BürgerInnen nutzen wollen, ihre Ideen Projekte und Stadtentwicklung besser machen können. Denken wir hier beispielsweise an die Stadtteilleitlinien, die in St. Georgen erarbeitet wurden.</li>
<li>Weil wir bei wichtigen Entscheidungen eine höhere Legitimation möchten. Denken wir beispielsweise an den Bürgerentscheid zu Stuttgart 21 oder zum Verkauf von Stadtbauanteilen.</li>
<li>Weil wir wissen wollen, ob wir als RepräsentantInnen mittlerweile »abgehoben« von den Repräsentierten entscheiden oder wir mit diesen übereinstimmen. Denken wir an die Bürgerumfrage.</li>
<li>Weil Bürgerbeteiligung politische Bildung im besten Sinne ist: Politik wird vermittelt, die Basis politischer Entscheidungen wird sichtbar.</li>
</ul>
<p>Bürgerbeteiligung kann viele Formen und Formate annehmen. Nicht jede Form ist gleich gut geeignet, Ideen zu sammeln, Legitimation zu erhöhen oder politisch zu bilden. Und: Nicht jede Form der Bürgerbeteiligung beteiligt alle Bürger gleich. Und es kann nicht im Sinne der Demokratie sein, wenn wir nur manche beteiligen oder gar manche aktiv bevorzugen.<br />
Schauen wir uns die Instrumente der Bürgerbeteiligung, die im Rahmen des Beteiligungshaushaltes benutzt werden oder angeregt werden daher einmal unter diesen Gesichtspunkten an.<br />
<strong>Bürgerumfrage</strong><br />
Die Bürgerumfrage ist repräsentativ. Sie zeigt gut, ob wir mit unseren Haushaltsschwerpunkten am Bürger vorbei entscheiden oder nicht. Sie bringt aber keine neue Ideen hervor – dafür benötigen wir andere Instrumente.<br />
<strong>Bürgerversammlungen</strong><br />
Um auf Bürgerversammlungen aktiv zu werden, benötigt man Zeit – man muss an einem bestimmten Termin teilnehmen können und das können viele aufgrund familiärer, beruflicher und sonstiger Verpflichtungen nicht. Man muss sich trauen auf Veranstaltungen zu reden und wer rhetorisch beschlagen ist, hat Vorteile. Bürgerversammlungen sind also nicht repräsentativ und ihre auch nicht. Aus vielen Studien und auch unserer Bürgerumfrage wissen wir: Die Teilnahme an solchen Versammlungen ist in hohem Maße sozial selektiv, denn sie hängt stark vom sozialen Milieu ab, es beteiligen sich vor allem die Milieus, die auch sonst schon starken Einfluß auf die Kommunalpolitik nehmen.<br />
Stadtteile stellen nur eine Ebene der Integration in die Stadtgesellschaft dar und spielen z.B. im studentischen Milieu nur eine geringe Bedeutung. Mit einer Anbindung des Bürgerhaushalts an die Stadtteilebene wie ihn z.B. die SPD fordert, fördern wir nicht den Blick auf und die Verantwortung für die Gesamtstadt. Genau um die Ebene der Gesamtstadt geht es aber beim Haushalt! Denn gesamtstädtisch ist es sinnvoll dort Geld auszugeben, wo es für die Gesamtstadt benötigt wird statt Budgets für Partikularinteressen einzelner Stadtteile auszugeben. Auf die mangelhafte demokratische Legitimität der vorgeschlagenen Stadtteilversammlungen will ich nicht eingehen. Das hört sich für mich doch sehr nach einer Einführung einer Bezirksverfassung durch die Hintertür an.<br />
<strong>Online</strong><br />
Noch vor fünf Jahren hätte man von Onlineverfahren vermutlich Abstand genommen: Denn viele hatten damals noch keinen Internetanschluß, die Software war gewöhnungsbedürftig und erforderte hohe Kompentenz seitens der NutzerInnen. Mittlerweile haben wir allerdings benutzerfreundliche Plattformen und der größte Teil der Bevölkerung ist online und steigt Jahr für Jahr weiter an.<br />
Ein Onlineverfahren ist ein niederschwelliges Angebot und es ist zeitbudgetunabhängig und nicht – wie Bürgerversammlungen – an einen bestimmten Lebensrhythmus gebunden. Auch der kann online mitmachen, der abends arbeiten muss. Es gibt die Möglichkeit der Diskussion und des Nachvollziehens von Diskussionen ohne physische Präsenz. Informationen können geballt zur Verfügung gestellt werden.<br />
Als modernes und jugendgemässe Form der Beteiligung bietet die Onlinebeteiligung eine gute Chance der politischen Bildung gerade für eine zunehmend politverdrossene jüngere Generation.<br />
Gut, dass die Verwaltung diese Chancen erkannt hat und beim nächsten Beteiligungshaushalt gezielt versuchen wird, auch die Schulen einzubeziehen, um die Onlinebeteiligung weiter zu stärken.<br />
<strong>Fazit:</strong><br />
Wir sehen den Beteiligungshaushalt auf einem guten Weg. Wir lehnen die Anträge der Sozialdemokraten und der UL ab, weil sie den Beteiligungshaushalt nicht besser machen, sondern letztlich sozial selektiver. Wir lehnen die Anträge auch ab, weil sie den Schwerpunkt von der Gesamtstadt weg auf Partikularinteressen in den Stadtteilen lenken. Beides wollen wir nicht! Vielen Dank!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Rede+zum+Beteiligungshaushalt+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D360" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Zwei Fliegen mit einer Klappe: CDU-Wimpel statt Iranfahne.</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachen zum Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater Freiburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Oberbürgermeister Dr. Salomon hat in seiner Neujahrsansprache deutlich gemacht, dass es Freiburg eigentlich ganz gut geht: Die Steuerquellen sprudeln, der Bund und das Land kommen endlich ihrer Pflicht, die Kommunen bei Kinderbetreuung und Soziallasten zu unterstützen nach und so muss sich die Stadt entgegen der Haushaltsplanung 2011/12 nicht weiter verschulden. Dennoch gibt es große Aufgaben: Kinderbetreuung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oberbürgermeister Dr. Salomon hat in seiner <a href="http://www.freiburg.de/servlet/PB/menu/1254826_l1/index.html">Neujahrsansprache</a> deutlich gemacht, dass es Freiburg eigentlich ganz gut geht: Die Steuerquellen sprudeln, der Bund und das Land kommen endlich ihrer Pflicht, die Kommunen bei Kinderbetreuung und Soziallasten zu unterstützen nach und so muss sich die Stadt entgegen der Haushaltsplanung 2011/12 nicht weiter verschulden. Dennoch gibt es große Aufgaben: Kinderbetreuung weiter ausbauen, Sanierung von Schulen und Infrastruktur und vor allem: Wohnraum schaffen. Denn die Mieten sind hoch in Freiburg und der Zuzug ist ungebrochen. So viel zu den wahren Problemen von Freiburg.</p>
<p>Die CDU setzte da in der ersten Januarwoche ganz andere Akzente. Zum einen geht es mal wieder um die Städtepartnerschaft mit der iranischen Stadt Isfahan. Denn an eine Brücke in Freiburg hatte man die Staatsflaggen aller Länder gehängt &#8211; darunter eben auch die iranische. Und das ist natürlich <a href="http://www.daniel-sander.de/sander-aktuelles/beflaggung-kaiserbruecke-mit-der-fahne-irans.html">ganz schlimm</a>.  Und die Geschichte ging weiter: Irgendjemand hat die Fahne eigenmächtig abgehängt und die Linksjugend hat ein Ersatzfähnchen gehisst. Den aktuellen Stand der Flaggenfarce <a href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg/freiburger-flaggenfarce-steuert-dem-finale-entgegen--54856366.html">fasst Frau Höhl von der BZ gut zusammen</a>.</p>
<p>Aber damit nicht genug. Schon im alten Jahr war die CDU einem Skandal auf der Spur: Nicht nur das eine Veranstaltungsreihe zu <a href="http://www.daniel-sander.de/sander-aktuelles/zusammenarbeit-der-stadt-mit-parteinahen-stiftungen.html">Tschernobyl</a> in Freiburg, an der auch das Kulturamt beteiligt war, sich von der grün-nahen Böll-Stiftung sponsern lies, nein auch das Freiburger Theater lies sich in seinem (mE ziemlich schlechten, <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2011/07/14/ein-lehrstuck/">Till Westermeier</a> hatte es besser gefallen) GRÜNEN-Stück auch von den Bölls Referenten zahlen. Und nun auch noch ein <a href="http://www.daniel-sander.de/sander-wie-geht-veraenderung.html">Kongress zusammen mit der Böll-Stiftung</a>, wo auch Grüne PolitikerInnen dabei sein werden! Die Parteipolitische Gewichtung ist erneut in Freiburg massiv in Gefahr, nachdem der Wähler schon im März die Frechheit besessen hat, aus zwei CDU-Direktmandaten zwei Grüne zu machen&#8230;</p>
<p>Vorschlag zur Güte: Wir beflaggen die Kaiserbrücke mit CDU-Wimpeln, damit wäre sowohl das Flaggenproblem gelöst als auch ein fairer Ausgleich für die politische Ungleichgewichtung des Stadttheaters und der Freiburger WählerInnen gegeben. Darüberhinaus könnte ja das Stadttheater nach &#8220;Die Grünen. Eine Erfolgsgeschichte&#8221; das Stück &#8220;Die CDU. Ein Kasperltheater&#8221; auf den Spielplan nehmen. Aus den gesammelten Anfragen und Offenen Briefen können die Dramaturgen sicherlich einen höchst unterhaltsamen Text sampeln&#8230;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Zwei+Fliegen+mit+einer+Klappe%3A+CDU-Wimpel+statt+Iranfahne.+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D356" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Tücken der Vereinfachung</title>
		<link>http://timothy.simms.de/2011/02/28/tucken-der-vereinfachung/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 11:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch zu Landtagswahl gibt es wieder einen Wahl-O-Mat. Bei mir kommt &#8211; wenig überraschend &#8211; raus, dass Grüne auf Platz 1 sind. Überraschend finde ich allerdings immer wieder, dass andere Parteien wie Linke, Piraten, SPD auch recht gut abschneiden, man beim Wahl-O-Maten das Gefühl hat, wir befänden uns noch in der guten alten Zeit zweier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch zu Landtagswahl gibt es wieder einen <a href="http://www2.wahl-o-mat.de/bw2011/">Wahl-O-Mat</a>. Bei mir kommt &#8211; wenig überraschend &#8211; raus, dass Grüne auf Platz 1 sind. Überraschend finde ich allerdings immer wieder, dass andere Parteien wie Linke, Piraten, SPD auch recht gut abschneiden, man beim Wahl-O-Maten das Gefühl hat, wir befänden uns noch in der guten alten Zeit zweier politischer Lager. Meines Erachtens liegt das an der Fragenauswahl und an der Vereinfachung der Fragen. So habe ich zum Beispiel bei der Frage nach der Abschaffung der Gewerbesteuer NEIN angekreuzt. Kein Wunder, als Kommunalpolitiker will man kaum auf eine kommunale Steuerquelle verzichten. Hinter dem Nein befinden sich aber ganz unterschiedliche Positionen. So wollen die Grünen die  Gewerbesteuer weiterentwickeln</p>
<blockquote><p>Statt die Gewerbesteuer abzuschaffen, soll sie zu einer kommunalen  Wirtschaftssteuer erweitert werden. Da dann auch z.B. Freiberufler wie  Ärzte und Rechtsanwälte einbezogen sind, wird die Steuer weniger  konjunkturanfällig. Nur so kann die Investitionsfähigkeit der Städte und  Gemeinden künftig stabilisiert werden. Bei gleichem Aufkommen kann  dabei der Steuersatz für den einzelnen Betrieb sinken &#8211; darüber  entscheidet die jeweilige Gemeinde. (Quelle: <a href="http://www2.wahl-o-mat.de/bw2011/popup_thesen_beschreibung.php?partei=2&amp;these=19&amp;sprache=0&amp;du=-1&amp;wom1bw2011=7515db95b2211d90474b4da5eb9c9ba9&amp;servername=www2.wahl-o-mat.de">Wahl-O-Mat</a>)</p></blockquote>
<p>Ähnliches fordert auch die SPD. Die Linke will die Gewerbesteuer durch eine &#8220;konjunkturunabhängigen Gemeinwohlsteuer&#8221; ersetzen. Die CDU gibt an, die Gewerbesteuer nicht gegen den Willen der Kommunen abschaffen zu wollen, aber eine große Gemeindefinanzreform anzustreben. Letzteres strebt auch die FDP an, die als einzige Partei die Gewerbesteuer nicht &#8220;fortentwickeln&#8221;, sondern abschaffen will (dafür aber den Kommunen andere Steuertöpfe und Steuerungsmöglichkeiten anbietet). Die Piratenpartei hingegen zeigt, dass sie offensichtlich keine Ahnung von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeindesteuer_%28Deutschland%29">Finanzierung der Kommunen</a> hat:</p>
<blockquote><p>Wir  wollen Kommunen ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stellen,  damit  diese ihre Aufgaben ordnungsgemäß erfüllen und eigenständig  politisch  handeln können. Nur über die Gewerbesteuer können die  Gemeinden selbst  entscheiden. Deswegen käme eine Abschaffung einer  Verringerung der  Eigenständigkeit der Gemeinden gleich.(Quelle: <a href="http://www2.wahl-o-mat.de/bw2011/popup_thesen_beschreibung.php?partei=17&amp;these=19&amp;sprache=0&amp;du=-1&amp;wom1bw2011=7515db95b2211d90474b4da5eb9c9ba9&amp;servername=www2.wahl-o-mat.de">Wahl-O-Mat</a>)</p></blockquote>
<p>Man fragt sich: Ist das Ja/Nein zur Gewerbesteuer tatsächlich der entscheidende Punkt? Oder liegen die Konfliktlinien nicht wo ganz anders? Ab wann ist eine &#8220;Fortentwicklung&#8221; eine Abschaffung, ab wann nicht? Vereinfachung ist tückisch. Zu mal der Wahl-O-Mat nicht gerade bedienerfreundlich ist, wenn man die detaillierteren Stellungnahmen der Parteien sehen möchte (von denen man leider auch nicht erfährt, wie sie legitimiert sind: Ist ja schon ein Unterschied, ob etwas auf einem Wahlprogramm basiert oder nicht).</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=T%C3%BCcken+der+Vereinfachung+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D340" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Stadt soll Sam¡Basta!-Trommeln zurückgeben!</title>
		<link>http://timothy.simms.de/2011/02/18/sambast/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 22:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit dem 10. Dezember sind sie ohne Instrumente: Die Musiker_innen von Sam¡Basta!. Beschlagnahmt wurden die Instrumente im Rahmen der Proteste gegen den deutsch-französischen Gipfel in Freiburg. Begründet wurde die Beschlagnahme wohl damit, dass die Musik der Gruppe versuchte Körperverletzung sei. Das ist absurd. Musikalische Untermalung von Demos ist nun wirklich nichts neues und ganz gewiß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 10. Dezember sind sie ohne Instrumente: Die Musiker_innen von <a href="http://www.sambasta.de/">Sam¡Basta!</a>. Beschlagnahmt wurden die Instrumente im Rahmen der Proteste gegen den deutsch-französischen Gipfel in Freiburg. Begründet wurde die Beschlagnahme wohl damit, dass die Musik der Gruppe versuchte Körperverletzung sei. Das ist absurd. Musikalische Untermalung von Demos ist nun wirklich nichts neues und ganz gewiß kein Freiburger Phänomen. Ich selbst habe vergangenen September auf der großen Anti-Atom-Demo diverse Sambagruppen erlebt &#8211; die dortige Polizei hatte keine Probleme damit.</p>
<p>Die beschlagnahmten Instrumente sind mittlerweile bei der Stadtverwaltung eingelagert. Diese will sie nur gegen eine Kaution wieder an die Eigentümer_innen zurückgeben. <a href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg/stadtraete-fordern-rueckgabe-der-trommeln-an-die-sambastas">20 Stadträt_innen aus verschiedenen Fraktionen fordern mittlerweile die bedingungslose Rückgabe</a>. Unabhängig davon haben 9 Stadträt_innen von Junges Freiburg/Die Grünen in einem <a href="http://timothy.simms.de/wp-content/uploads/2011/02/SamBasta.pdf">Brief an den OB</a> und das Amt für Öffentliche Ordnung unsere Position zur Handhabung des Demonstrationsrechts (dass nämlich kreative Aktionsformen wie z.B. Sambagruppen dazugehören) formuliert und die Forderung nach einer bedingungslosen Herausgabe gestellt.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Stadt+soll+Sam%C2%A1Basta%21-Trommeln+zur%C3%BCckgeben%21+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D324" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>MigrantInnenbeiratswahl: Wie ich beinahe nicht wählen durfte und dann nach langem Warten ein sehr durchwachsenes Ergebnis rauskam.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[MigrantInnenbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag war Wahltag. Nicht nur in Hamburg, wo leider die schwarz-grüne Bildungsreform in einem ihrer Kernpunkte eine herbe Niederlage einstecken mußte. Da muß ich nicht auch noch was dazu schreiben, der Kommentar in der heutigen taz sagt dazu alles, was man in der ersten runde dazu sagen kann. Sonntag war Wahltag auch in Freiburg. Gewählt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag war Wahltag. Nicht nur in Hamburg, wo leider die schwarz-grüne Bildungsreform in einem ihrer Kernpunkte eine herbe Niederlage einstecken mußte. Da muß ich nicht auch noch was dazu schreiben, der <a href="http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/stillstand-ueberall/">Kommentar in der heutigen taz</a> sagt dazu alles, was man in der ersten runde dazu sagen kann.</p>
<p>Sonntag war Wahltag auch in Freiburg. Gewählt wurde der neue MigrantInnenbeirat der Stadt, ich hatte ja <a href="http://timothy.simms.de/2010/06/22/migrantinnenbeiratswahl-jetzt-ins-wahlerregister-eintragen/">hier</a> auch schon geschrieben, warum das eine wichtige Wahl ist. Für mich selber lief die Wahl etwas schräg ab: Die Registrierung &#8211; hatte ich schon berichtet &#8211; war vollkommen problemlos und sehr bürgerInnenfreundlich. Ich bin um 11 Uhr in mein Wahllokal gegangen &#8211; ich war der achte Wähler an diesem morgen, die Damen und der Herr vom Wahllokal waren richtig froh drüber, mal wieder was zu tun zu haben. Während ich den Stimmzettel ausfülle, dann die Botschaft, ich sei garnicht im Wählerverzeichnis und dürfe nicht wählen. Man habe grade im Wahlamt angerufen. &#8220;Nun&#8221;, sagte ich, auf dieser Wahlbenachrichtung stehe aber, ich sei eingetragen. Man wollte mich schon unverrichteten Wahlakts zum Fahnenbergplatz schicken, doch dann kam ein Rückruf vom Wahlamt. Ich sei wohl doch eingetragen und so durfte ich wählen. In der Tat stand ich auf der Liste, nur war die Liste der registrierten (und nicht automatisch benachrichtigten WählerInnen) eben ganz hinten angeheftet&#8230;</p>
<p>Am Abend dann die Ergebnisverkündung. Ich ging &#8211; so hatte man mir das mitgeteilt &#8211; davon aus, dass so gegen acht Uhr erste Ergebnisse vorliegen. Gedauert es dann bis um 23 Uhr, bis das vorläufige Ergebnis <a href="http://www.freiburg.de/servlet/PB/show/1227043/statistik_infodienst_2010-Mig-Wahl-VORLAEUFIG.pdf">(PDF)</a> mitgeteilt wurde. Eine Verzögerung, die man gerne in Kauf genommen hätte, wenn es denn an der hohen Wahlbeteiligung gelegen hätte. Daran lags leider nicht. Die Wahlbeteiligung ist mit 6,1% ähnlich niedrig wie bei der letzten Wahl (6,4%). Es lag daran, dass enorm viele Briefwahlstimmen abgegeben wurden. Seitens des Wahlamts wurden zwar die AuszählerInnen für die beiden Briefwahlbezirke erhöht, aber offensichtlich nicht in dem Maße, dass eine Ergebnisbekanntgabe zu einer vernünftigen Zeit ermöglicht hätte. So standen wir &#8211; leider war als einziger weiterer Stadtrat nur mein Fraktionskollege Ibrahim Sarialtin zugegen, ansonsten viele KandidatInnen der <a href="http://www.migrantenbeirat-freiburg.de/search/label/Listen">acht Listen</a>, die zur Wahl standen sowie Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach &#8211; reichlich uninformiert herum.</p>
<p>Das Ergebnis ist durchwachsen. Es ist schade, dass nicht mehr Menschen zur Wahl gingen, eine Steigerung der Wahlbeteiligung hätte dem MigrantInnenbeirat sicherlich mehr Gewicht und Legitimation gegeben. Aber: Das Wetter war gut und im Juli findet in Freiburg so viel statt, dass der Wahlkampf der sehr engagierten Listen für den Beirat leider unterging. Eine der zentralen Informationsveranstaltungen ausgerechnet auf den Halbfinalabend zu legen, war sicherlich auch nicht so gut. Das Wahlergebnis selbst: Positiv ist, dass viele der acht Listen nun auch im Beirat vertreten sind und einige neue Leute mit guten Ideen den Beirat bereichern können. Es kommt nun darauf an, das Engagement der letzten Wochen seitens aller KandidatInnen auch in eine starke politische Stimme seitens des MigrantInnenbeirats umzuwandeln. Ich bin sehr gespannt, wie das mit den Gewählten gelingt, und freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit dem neuen MigrantInnenbeirat.</p>
<p>Ansonsten gilt natürlich das, was für alle Wahlen gilt: Man muß sich das Wahlergebnis nochmals genau anschauen und daraus für die nächste Wahl seine Schlüsse ziehen. Erstmalig war bei dieser Wahl auch eine Briefwahl möglich, die sehr gut angenommen wurde &#8211; 39% waren BriefwählerInnen, das sind rund doppelt so viele wie bei den letzten Kommunalwahlen oder bei der OberbürgermeisterInnenwahl. Die Briefwahlergebnisse weichen stark von den Ergebnissen der Wahllokale ab, offenbar wurde von einigen Listen mit Erfolg für die Briefwahl geworben.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=MigrantInnenbeiratswahl%3A+Wie+ich+beinahe+nicht+w%C3%A4hlen+durfte+und+dann+nach+langem+Warten+ein+sehr+durchwa...+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D262" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Rede #2: Vergnügungssteuer</title>
		<link>http://timothy.simms.de/2010/05/19/rede-2-vergnugungssteuer/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 11:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Woche im Rat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Spielhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Spielsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Vergnügungssteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 11.5. habe ich im Gemeinderat zum Thema Vergnügungssteuer geredet. Zum Hintergrund: Bislang hatte die Stadt Spielautomaten pauschal pro Gerät besteuert, nun soll dies &#8211; auch in Anpassung an die geltende Rechtslage &#8211; zielgenauer geschehen und die Gewinne besteuert werden. Der geplante (und dann auch &#8211; wenn ich mich recht entsinne &#8211; gegen die Stimmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>Am 11.5. habe ich im Gemeinderat zum Thema Vergnügungssteuer geredet. Zum Hintergrund: Bislang hatte die Stadt Spielautomaten pauschal pro Gerät besteuert, nun soll dies &#8211; auch in Anpassung an die geltende Rechtslage &#8211; zielgenauer geschehen und die Gewinne besteuert werden. Der geplante (und dann auch &#8211; wenn ich mich recht entsinne &#8211; gegen die Stimmen von GAF und FDP so beschlossene) Vergnügungssteuersatz von 15% findet sich in dieser Höhe auch in Karlsruhe, Heidelberg und anderen baden-württembergischen Städten. Die Umstellung bedeutet für Automatenbetreiber eine Erhöhung um etwas über 100%, was natürlich die örtlichen Spielhöllenbetreiber nicht so toll finden. <a href="http://www.daniel-sander.de/sander-erhoehung-der-vergnuegungssteuer.html">Daniel Sander</a> hat auch zu diesem Thema geredet und geht auf die Sorgen und Nöte der alteingesessenen Spielbetriebe sowie der klammen Stadtkasse ein. Meine rede hatte einen anderen Akzent: Ich sehe die geplante Erhöhung als einen Baustein &#8211; neben Prävention und Baurecht &#8211; Spielhallen möglichs einzudämmen. Wir haben genug davon. Und vorgeschaltet die Begründung, weshalb Spielhallen problematisch sind, aber lest selbst:<br />
</i><br />
Als Friedrich Schiller sein berühmtes Diktum, dass der Mensch nur da ganz Mensch sei, wo er spielt, prägte, hatte er ganz gewiß nicht den Geldspielau­tomaten im Blick. Denn das Einwerfen von Münzen im Fünf-Sekunden-Takt hat wenig zu tun mit der ästhe­tischen Erziehung des Menschen, wie sie dem Dich­ter vorschwebte.</p>
<p>Was ist das aber für ein Spiel, dass am Automaten stattfindet? Handelt es sich um ein harmloses Ver­gnügen zur Unterhaltung? Forschungsergebnisse sprechen hier ein eindeutige Sprache. Eine reprä­sentative Untersuchung der Universität Bremen hat ergeben, dass Spielautomaten ein besonders hohes  Suchtpotential bergen, jeder zwölfte Spieler er­füllt die Kriterien einer pathologischen Spiel­sucht nach dem DSM-IV. Und diese Spielsüchtigen tätigen laut dieser Studie 40% der Geldeinsätze an Spielautomaten.</p>
<p>Meine Damen und Herren, laut Angaben des Fachver­bands Glückspielsucht haben 80% der Menschen, die aufgrund ihrer Spielsucht professionelle Hilfe su­chen, ihr Hauptproblem mit dem Automatenspiel.</p>
<p>Das ist nicht verwunderlich, denn Experten sind sich einig: Das Automatenspiel ist besonders suchtgefährdend: Es zeichnet sich aus, durch einen niedrigschwelligen Zugang, es zeichnet sich aus, durch eine rasche Spielabfolge und hohe Ereignis­frequenz. Die Novelle der Spielverordnung im Jahre 2006 hat diese Charakteristika des Automatenspiels  noch verschärft: Statt 12 Sekunden zwischen zwei Spielen, kann nun alle drei Sekunden gespielt wer­den – mehr Ereignisse, mehr Kick für den Spieler. Dass es nur um kleine Beträge gehe und der Spiel­spaß im Vordergrund stünde, stimmt so nicht: Zu­lässig sind 80 Euro Verlust und 500 € Gewinn pro Spielstunde – gerade für Menschen mit schmalen Geldbeutel sind also relativ große Verluste und Gewinne möglich. Dass diese Novelle die Expansion des Automatenspiels befördert hat, sieht man dar­an, dass die Umsätze seit 2005 um über 30% gestie­gen sind. Es ist an der Bundesregierung endlich für einen konsequenten  Schutz vor Spielsucht zu sorgen.</p>
<p>Was aber können wir in Freiburg tun? </p>
<p>Es ist richtig, nun ein Konzept zur Spielsuchtprä­vention in Freiburg zu erstellen. Wenn dieses vor­liegt, wird man sich über die Finanzierung unter­halten müssen – über eine Finanzierung, die sich am Konzept und an der Größe des Problems hier in Freiburg orientiert und die nicht davon abhängig sein sollte, was die Stadt an Vergnügungssteuer vereinnahmt. Das wäre sachfremd.</p>
<p>Es ist auch richtig – wie wir das ja immer wieder einstimmig praktizieren, so auch im letzten Bau­ausschuß – durch die Mittel des Planungsrechts eine Neuansiedlung von Spielhallen zu verhindern. Dass wir uns ständig mit neuen Spielhallenanträgen beschäftigen müssen, zeigt, dass es sich hier um ein lukratives Geschäft handelt. Kein Wunder – zahlt man in Freiburg doch bisher verglichen mit anderen Kommunen wenig Steuern auf Spielautomaten. </p>
<p>Wenn nun also die Stadt Freiburg erstmals seit 1993 die Gebühren anhebt und das auf ein Niveau vergleichbarer Großstädte wie z.B. Karlsruhe und Heidelberg, dann ist dies nicht nur gerechtfer­tigt, sondern auch im Zuge einer Politik, die der Spielsucht vorbeugen will, sinnvoll. Denn neben dem Baurecht, der Prävention gehört dazu auch ein Vergnügungssteuersatz, der angemessen ist.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Rede+%232%3A+Vergn%C3%BCgungssteuer+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D253" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die erste Rede im Plenum: Kulturhauptstadt</title>
		<link>http://timothy.simms.de/2010/04/30/die-erste-rede-im-plenum-kulturhauptstadt/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 22:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur in Freiburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Dienstag habe ich zum ersten Mal im Gemeinderat für die Fraktion gesprochen: Thema Kulturhauptstadt. Die Reaktionen waren interessant und passten zur Rede: Wer sich schon jetzt festgelegt hat und die Kulturhauptstadt &#8211; komme was da auch immer konzeptionell kommen mag &#8211; für eine super Sache hält, fand die Rede viel zu kritisch. Für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag habe ich zum ersten Mal im Gemeinderat für die Fraktion gesprochen: Thema Kulturhauptstadt. Die Reaktionen waren interessant und passten zur Rede: Wer sich schon jetzt festgelegt hat und die Kulturhauptstadt &#8211; komme was da auch immer konzeptionell kommen mag &#8211; für eine super Sache hält, fand die Rede viel zu kritisch. Für die anderen Fraktionen sprachen übrigens Atai Keller (UL), Hans Essmann (SPD), Nikolaus von Gayling-Westphal (FDP) und Daniel Sander (CDU), dessen Rede übrigens auch<a href="http://www.daniel-sander.de/sander-kulturhauptstadt-europas.html"> online nachlesbar und nachhörbar ist</a>. Meine Rede:</p>
<p>Sehr geehrter Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>wenn sich Projekte in einem frühen Stadium befinden, so ist das Reden über diese immer gefährlich: Einerseits besteht die Gefahr des Zerredens, andererseits besteht die Gefahr, sich etwas einzureden. Die Gefahr des Zerredens sehe ich hier nicht, wohl aber die Gefahr, sich etwas einzureden. Ohne das zum jetzigen Zeitpunkt eine vernünftige Entscheidungsgrundlage vorhanden wäre, hat es den Anschein, als würde so mancher ganz genau wissen, dass die Chancen, die eine Bewerbung ja vielleicht mit sich brächte, in Freiburg auf jeden Fall genutzt werden. Ohne zu wissen, was denn nun der Kern der Leitidee einer möglichen Bewerbung ist, ist man sich im Taumel der Autosuggestion schon ganz sicher: Egal was es wird, es wird ein Erfolg.<br />
Liebe Kolleginnen und Kollegen: Auch ich denke gerne positiv. Aber bevor ich mich auf die Wanderung mache, schaue ich dann doch ganz gerne in die Karte und packe auch meinen Kompaß ein. Für einen Spaziergang natürlich nicht. Aber hier geht es um ein großes Projekt, das mit beachtlichen Kosten verbunden ist. Um im Bild der Reise zu bleiben: Für mich sind vier Dinge wichtig, bevor ich mich auf den Weg mache – und dies in dieser Reihenfolge:</p>
<ul>
<li> Ist der Weg zu Ziel ein schöner und interessanter?</li>
<li> Ist das Ziel ein interessantes?</li>
<li> Kommen meine Wunsch-Reisegefährten mit?</li>
<li> Kann ich mir die Reise leisten?</li>
</ul>
<p>Ich fange hinten an: Ob wir uns die Bewerbung leisten können, das werden wir im Rahmen der Haushaltsberatungen sehen. Wie teuer sie wird, das hängt aber auch von Weg und Ziel ab. Gleiches gilt für die zweite Frage: Ob unsere Wunsch-Reisegefährten – genannt werden ja immer wieder Basel, Mulhouse – sich mit auf den Weg machen, dass hängt auch von Ziel und Weg ab.</p>
<p>Ist das Ziel nun ein Interessantes? Seit eineinhalb Jahren wird nun in der Stadtverwaltung an dem Projekt »Kern einer Leitidee einer Freiburger Bewerbung« gearbeitet. Vor rund zwei Monaten haben wir ein erstes internes Diskussionspapier hierzu im Kulturausschuß diskutiert. Dieses Papier hat vor allem eines gezeigt: Wir sind auf dem Weg zu einer schlüssigen und überzeugenden Leitidee, die ganz Freiburg für eine Bewerbung begeistern könnte, noch nicht allzu weit gekommen.</p>
<p>Ist der Weg dahin ein schöner und interessanter? Kann sein, muß aber nicht. Es ist nicht nur falsch, es ist auch gefährlich, sich einzureden, dass eine Stadt immer ganz automatisch davon profitiert, sich als Kulturhauptstadt zu bewerben. Gefährlich, weil man den Blick dafür zu verlieren droht, wie dieser Prozeß gestaltet sein könnte. Ja vielleicht sogar gestaltet sein muß, um für unsere Stadt, für Freiburg ein guter Prozeß zu sein. Es reicht eben nicht, sich nur auf eine Leitidee zu verständigen, vielmehr müssen wir uns auch über die Art und Weise des Bewerbungsprozesses verständigen.</p>
<p>Wollen wir einen Bewerbungsprozeß, der weiterhin 30seitige Impulspapiere produziert, die selbst beim akademisch vorgebildeten und kulturpolitisch interessierten Leser keine Begeisterung hervorzurufen vermögen? Glauben wir etwa so die Bürgerinnen und Bürger Freiburgs erreichen zu können? Wollen wir Geld ausgeben für kulturpolitische Papiere, für Kulturplanung, für Verwaltung von Kultur? Oder wollen wir nicht vielmehr ein Bewerbungsverfahren, das sich selbst als ästhetisch-künstlerisches Projekt begreift? Und würde ein solcher künstlerischer Bewerbungsprozess nicht auch viel besser zu Freiburg und vor allem dem Freiburg, das wir uns in Freiburg wünschen, passen?<br />
In diesem Herbst wird die Entscheidung fallen, ob wir uns auf den Weg machen wollen. Zwei Jahre lang wird dann die Verwaltung diese Entscheidung vorbereitet haben, Wir sind gespannt auf die Diskussion diesen Herbst, die wir dann hoffentlich auf fundierter Basis führen können: fundiert, was die Leitidee anbelangt, was eine mögliche Finanzierung anbelangt. Fundiert, was eine Einbeziehung der Region, was die Ausgestaltung des Bewerbungsprozess anbelangt. Wir sind gespannt auf diese Diskussion und die Entscheidung im Herbst. Ein Diskussion ohne das die Idee der Kulturhauptstadtsbewerbung im Vorfeld zerredet wurde, aber auch eine Diskussion ohne sich im Vorfeld abstrakt ein Projekt eingeredet zu haben, ohne sich die Frage ehrlich beantworten zu können, wie eine Kulturhauptstadt Freiburg überhaupt aussehen könnte.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Die+erste+Rede+im+Plenum%3A+Kulturhauptstadt+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D248" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Woche im Rat: Verkehrspolitik von Gestern.</title>
		<link>http://timothy.simms.de/2009/11/20/die-woche-im-rat/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 19:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Woche im Rat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Gutleutmatten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[stellplatzfrei]]></category>
		<category><![CDATA[UL]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Woche in Zahlen: 3 Stunden Gemeinderat mit Drucksachen im Gewicht von 780g. 3 Stunden Bauausschuss mit Drucksachen im Gewicht von 1084g. 2,5 Stunden Fraktionssitzung 4,5 Stunden Arbeitskreis- o.ä. Sitzungen 3 Stunden Infoveranstaltung für Aufsichtsräte 1,5 Stunden sonstiger Rathaustermin 2,5 Stunden Kreismitgliederversammlung Was die Woche gut war: die Informationsveranstaltung, die die Stadtverwaltung für die Aufsichtsräte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Woche in Zahlen:</p>
<ul>
<li>3 Stunden Gemeinderat mit Drucksachen im Gewicht von 780g.</li>
<li>3 Stunden Bauausschuss mit Drucksachen im Gewicht von 1084g.</li>
<li>2,5 Stunden Fraktionssitzung</li>
<li>4,5 Stunden Arbeitskreis- o.ä. Sitzungen</li>
<li>3 Stunden Infoveranstaltung für Aufsichtsräte</li>
<li>1,5 Stunden sonstiger Rathaustermin</li>
<li>2,5 Stunden Kreismitgliederversammlung</li>
</ul>
<p><em>Was die Woche gut war</em>: die Informationsveranstaltung, die die Stadtverwaltung für die Aufsichtsräte organisiert hat, war sehr interessant und lehrreich. Und auch nötig: Demnächst steht die erste Aufsichtsratssitzung bei der VAG an.</p>
<p><em>Was die Woche nicht gut war</em>: Die Entscheidung zu den Gutleutmatten. Demnächst startet der Wettbewerb zu diesem Wohnquartier, dass in Haslach entstehen soll, und im Rat wurden die Eckpunkte des Wettbewerbs diskutiert. Für uns ein Anliegen (siehe auch unseren <a href="http://jf-gruene.de/presse/details/article/baugebiet-gutleutmatten.html">Brief an die Verwaltung</a>): Das Verkehrskonzept. In einem vom ÖPNV sehr gut angebundenen und kleinen  Quartier wie den Gutleutmatten wäre aus grüner Sicht eigentlich sinnvoll geworden, 100% Stellplatzfreiheit zu fordern (das heißt: Stellplätze nicht direkt bei/unter den Wohneinheiten, sondern  in Quartiersgaragen am Rand des Quartiers). Zum Ein- und Ausladen wäre natürlich möglich, vors eigene Haus/die eigene Wohnung zu fahren. Aber den Großteil der Zeit würden die Wege im Viertel den Menschen zurückgegeben und Spiel und Lebensort. Wie klasse sowas ist, sieht man im Vauban. Mit einer schlauen Planung wären die Wege von der Wohnung zur Quartiersgarage maximal 150m. (Davon kann übrigens meine Lebensgefährtin nur träumen &#8211; oft muß sie das Auto wesentlich weiterweg parken&#8230; wir wohnen am Rande der Innenstadt.) Gefordert haben wir 75% Stellplatzfreiheit (im Vauban sind es knapp 50%). Außer der UL haben alle Fraktionen und Gruppierungen (auch die sich ja immer gern als besser Grüne gerierenden GAFfer) unseren Antrag abgelehnt. Das heißt: 25% Stellplatzfreiheit ist nun die Vorgabe &#8211; gerade mal die Hälfte vom Vauban. Eine verpasste Chance und Verkehrspolitik von Gestern.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Die+Woche+im+Rat%3A+Verkehrspolitik+von+Gestern.+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D206" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Piraten machen aus Kirchbach General!</title>
		<link>http://timothy.simms.de/2009/11/19/piraten-machen-aus-kirchbach-general/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:37:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[OB-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[OB-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Sachen zum Lachen]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich von Kirchbach]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der Europawahl schaue ich abundzu auf der Seite der Freiburger Piratenpartei vorbei, zum einen finde ich es spannend, eine Partei über ein Wiki zu organisieren, zum zweiten habe ich bei fudder mit einem der Piraten recht konstruktiv diskutiert &#8211; da scheinen also auch Leute dabei zu sein, die ganz vernünftig sind, zum dritten finde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Europawahl schaue ich abundzu auf der Seite der Freiburger Piratenpartei vorbei, zum einen finde ich es spannend, eine Partei über ein Wiki zu organisieren, zum zweiten habe ich bei fudder mit einem der Piraten recht konstruktiv diskutiert &#8211; da scheinen also auch Leute dabei zu sein, die ganz vernünftig sind, zum dritten finde ich es ganz interessant zu beobachten, wie sich die Partei nun nach dem Wahlkampf-Adrenalin und im langweiligen Tagesgeschäft weiterentwickelt. Als grüner Kommunalo finde ich es auch interessant, dass es mittlerweile eine <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Stammtisch_Freiburg/Lokalpolitik">AG Lokalpolitik</a> gibt und überlegt wird, bei der OB-Wahl mitzumischen und man daher schon mit der potentiellen Feindbeobachtung anfängt. Witzig, was die Piraten, die sich ja als besonders webkompetent geben, über unseren Kultur- und Sozialbürgermeister und SPD-OB-Kandidaten schreiben:</p>
<blockquote>
<h4><span>Ulrich von Kirchbach (SPD)</span></h4>
<ul>
<li> Geboren 1956</li>
<li> Jurist</li>
<li> 1998 auf Anregung von Helmut Kohl zum Generalinspekteur der Bundeswehr berufen. Trat sein Amt erst nach Regierungsübernahme von Rot/Grün an! Nach nur einem Jahr im Amt beantragte er bei Verteidigungsminister Rudolf Scharping zum 20. Juni 2000 die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand. Dies löste in den Medien umfangreiche Spekulation um interne Konflikte zwischen von Kirchbach und Scharping aus!</li>
</ul>
<p>(<a href="http://wiki.piratenpartei.de/Stammtisch_Freiburg/Lokalpolitik#Ulrich_von_Kirchbach_.28SPD.29">Quelle: Piraten Partei Freiburg</a>)</p></blockquote>
<p>Die harten Facts über von Kirchbach stammen wortwörtlich aus der<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_von_Kirchbach"> Wikipedia</a>, aber man hat sich da wohl einen Hans-Peter für einen Ulrich vormachen lassen.</p>
<p>UPDATE: Die Piraten haben ihre Seite mittlerweile geändert, hier <a href="http://wiki.piratenpartei.de/index.php?title=Stammtisch_Freiburg/Lokalpolitik&amp;oldid=407577#Ulrich_von_Kirchbach_.28SPD.29">die alte Version</a>.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Piraten+machen+aus+Kirchbach+General%21+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D202" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rat in Zahlen</title>
		<link>http://timothy.simms.de/2009/10/21/rat-in-zahlen/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Woche im Rat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider komme ich zur Zeit kaum zum Bloggen: Vielzuviele Termine. Das hat u. a. folgende Gründe: Im Herbst liegen die Sitzungen dichter als im Frühjahr/Sommer. Es gibt eine ganze Reihe von Veranstaltungen für die neuen Ratsmitglieder. Als Neuling muß man sich auch erstmal zurechtfinden. Deshalb statt Inhalten erstmal ein Überblick in Zahlen über die sechs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Leider komme ich zur Zeit kaum zum Bloggen: Vielzuviele Termine. Das hat u. a. folgende Gründe: Im Herbst liegen die Sitzungen dichter als im Frühjahr/Sommer. Es gibt eine ganze Reihe von Veranstaltungen für die neuen Ratsmitglieder. Als Neuling muß man sich auch erstmal zurechtfinden. Deshalb statt Inhalten erstmal ein Überblick in Zahlen über die sechs Wochen Rat, die ich bislang hinter mich gebracht habe.</p>
<ul>
<li>Offizielle Sitzungen: drei Gemeinderatssitzungen, eine Gemeinderatsklausur, zwei Sitzungen des Bauausschusses, je eine Sitzung des Verkehrs-, Kultur-, Migrations- und Personalausschußes, je eine Sitzung der Verbandsversammlungen des ZRF (Zweckverband Regionahverkehr Freiburg) und der Region Freiburg und eine Vorstandssitzung des Vereins »Haus der Begegnung Landwasser«. Insgesamt: 32 Stunden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sonstige Termine mit Stadtverwaltung: Infoveranstaltung Umweltpolitik des Dezernats II, Infoveranstaltung Vauban, Begehung E-Werk, Fraktionsgespräch Kulturausschuß. Insgesamt: 7 Stunden</li>
</ul>
<ul>
<li>Fraktionstermine: Fraktionsklausur, sechs Fraktionssitzungen. Insgeamt: 28 Stunden</li>
</ul>
<ul>
<li>Politische Vorgespräche und Vorort-Gespräche: vier Stück, insgesamt 7 Stunden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Arbeitskreise von Partei/Fraktion, fachpolitische Vorbereitungstreffen: 6 Treffen; insgesamt 10 Stunden.</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Macht also immerhin 14 Stunden pro Woche.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nicht berücksichtigt sind: Politische Vor- und Nach- und Einzelgespräche, Sitzungsvorbereitung, Recherche, Repräsentationstermine. Das Ganze ist also mindestens ein Halbtagsjob.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Rat+in+Zahlen+http%3A%2F%2Ftimothy.simms.de%2F%3Fp%3D198" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://timothy.simms.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/de/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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