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Piratenpartei
05Dez

Quo Vadis, Piraten?

Noch zur Landtagswahl habe ich den Piraten ja eine eher schlechte Prognose ausgestellt, was die Erfolgsaussichten anbelangt. Nach dem Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus und dem folgenden Medienhype gilt zumindest eines vorläufig nicht mehr: Das Argument, dass die Piraten stagnieren. Im Gegenteil erlebte die Partei seit Berlin einen enormen Anstieg der Mitgliederzahlen.  Mit dem Erfolg kamen aber auch die Medien und die Piraten stehen unter verstärkter Aufmerksamkeit, was ihre tatsächliche inhaltliche Arbeit anbelangt und was die Einlösung der eigenen hohen Ansprüche an Basisdemokratie und Transparenz anbelangt. Der Parteitag in Offenbach am vergangenen Wochenende zeigt erste Tendenzen, wie sich die Partei weiterentwickelt – inhaltlich wie strukturell.

Inhaltlich hat der Parteitag zu einer Reihe von Fragen Stellung bezogen, aber wenn Parteivorsitzender Nerz von “neuen Antworten” redet, die gefunden werden, dann nimmt er den Mund doch etwas voll. Ausgerechnet im Bereich des Urheberrechts – also einer der vermuteten Kernkompetenzen der Partei – hat man einen Antrag angenommen, der in zentralen Punkten hinter die aktuelle Beschlußlage der Grünen zurückfällt. Kostenloser ÖPNV ist zwar eine nette Idee – die z.B. zuletzt in Freiburg von den Freien Wählern gefordert wurde, um die entscheidente Frage – nämlich der Finanzierung – drücken sich die Piraten aber. Gerade die Finanzierung ist aber nicht so einfach zu regeln, weil eine kommunale Umlage zur Finanzierung zur Zeit rechtlich nicht möglich ist. Beim Bedingungslosen Grundeinkommen schließlich drücken sich die Piraten um alles und fordern einfach eine Enquetekommission, die das ausarbeiten möge. Auch wenn damit ein BGE frühstens in 2018 oder so kommt (weil die Enquete ja erst nach der nächsten Bundestagswahl kommt, dann vier Jahre arbeitet und dann muß ja auch noch ein Gesetzgebungsverfahren eingeleitet werden…), hat die Entscheidung hohe Wellen geschlagen und auch innerparteilich für Zwist gesorgt, angesichts des knappen Abstimmungsergebnisses verwundert das nicht. Aus den anderen Themen stechen hervor: Deutliche Trennung von Staat und Kirche (Ist das wirklich eine wichtige Zukunftsfrage?) und eine radikale Drogenpolitik. Ansonsten nichts wirklich neues. Keine großen Schritte also, eine inhaltliche Weiterentwicklung der Piraten bleibt auch weiterhin eher ein Versprechen, dass auf Einlösung wartet. Spannend wird sein, ob diese inhaltliche Weiterentwicklung nun stattdessen durch die Landesverbände (Vorteil: Überschaubare Größe, mehr Zusammenhalt), die Berliner Fraktion(Vorteil: Mitarbeiterstab, Fulltimepolitiker) und die neuen Promis Marina Weisband und Sebastian Nerz (Vorteil: Medienzugang) erfolgt und die Blockaden der Bundespartei, die sich auch in vielen abgelehnten Anträgen zeigt, dadurch überwunden werden – damit sind wir auch schon beim Thema Struktur.

Strukturell  ist der Parteitag sicherlich ein Wendepunkt. Mit der Größe der Partei zeigt sich ein Problem: Man kennt sich nicht mehr in dem Maße persönlich oder aus dem Netz, sondern auch zunehmend medienvermittelt. Egal wie sich ein Vorstand nun begreift, egal wie sich eine Fraktion begreift: Über die Medien kommt eine Personalisierung in die Partei herein, ob sie will oder nicht und mit Marina Weisband und dem einen oder anderen Berliner Abgeordneten sind die ersten Stars geboren. Die Selektion treffen die Medien, die z.B. lieber eine Marina Weisband befragen, wie den eher dröge rüberkommenden Sebastian Nerz. Für die Strukturierung des Parteitags bedeutet das: Der Promifaktor strukturiert die Diskurse auf dem Parteitag mit.

Die Debatte um das Grundeinkommen hat darüberhinaus eine weitere Strukturierungsebene deutlich werden lassen: Die Landesverbände. Angesichts der nichtrepräsentativen Beteiligung der Basis je nach Tagungsort (so waren beim vorhergegangenen Parteitag in Heidenheim die Baden-Württemberger extrem überrepräsentiert), stellt sich die Frage, ob das Modell Mitgliederversammlung wirklich demokratisch ist – in Heidenheim wäre wohl die knappe Entscheidung für das BGE nicht zustandegekommen.

Was der Parteitag auch gezeigt hat: Ein geordnetes Verfahren fehlt leider. Unmengen von GO-Anträgen, Redezeiten von 60 Sekunden – da kann eigentlich gar keine richtige inhaltliche Debatte stattfinden, sondern eher ein knapper Meinungsaustausch (in gewisser Weise war das fast schon eine Offline-Simulation von Twitter…). Das behindert eine inhaltliche Fortentwicklung der Partei. Auch hier stellt sich die Frage, ob Mitgliederversammlungen der richtige Weg sind oder ein Delegiertensystem nicht die bessere Alternative wäre. Delegierte müssten mit ihrer Basis die Themen vordiskutieren, was dann beim knappen Zeitrahmen eines Parteitags zu besser strukturierten Debatten führen könnte – weil eben schon viel auf der Basisebene vordiskutiert worden ist.

Letztlich aber funktioniert ein geordneter Parteitag nur, wenn sich die Parteimitglieder als Teil einer Wertegemeinschaft begreifen – man sich also in der Sache durchaus streitet, aber eben nur in der Sache. Dazu bedarf es eines gemeinsamen Fundaments. Die wenigen inhaltlichen Beschlüsse des Parteitags zeigen und der Umgangston sowohl off- wie auch online deuten darauf hin, dass dieses Fundament immer noch nicht gelegt ist.

Fazit: Es wird interessant, wie sich die Piraten weiterentwickeln. Ich bin weiterhin sehr skeptisch, was die Etablierung dieser neuen Kraft anbelangt und sehe Berlin eigentlich eher als Sonderfall.

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28Feb

Tücken der Vereinfachung

Auch zu Landtagswahl gibt es wieder einen Wahl-O-Mat. Bei mir kommt – wenig überraschend – raus, dass Grüne auf Platz 1 sind. Überraschend finde ich allerdings immer wieder, dass andere Parteien wie Linke, Piraten, SPD auch recht gut abschneiden, man beim Wahl-O-Maten das Gefühl hat, wir befänden uns noch in der guten alten Zeit zweier politischer Lager. Meines Erachtens liegt das an der Fragenauswahl und an der Vereinfachung der Fragen. So habe ich zum Beispiel bei der Frage nach der Abschaffung der Gewerbesteuer NEIN angekreuzt. Kein Wunder, als Kommunalpolitiker will man kaum auf eine kommunale Steuerquelle verzichten. Hinter dem Nein befinden sich aber ganz unterschiedliche Positionen. So wollen die Grünen die  Gewerbesteuer weiterentwickeln

Statt die Gewerbesteuer abzuschaffen, soll sie zu einer kommunalen Wirtschaftssteuer erweitert werden. Da dann auch z.B. Freiberufler wie Ärzte und Rechtsanwälte einbezogen sind, wird die Steuer weniger konjunkturanfällig. Nur so kann die Investitionsfähigkeit der Städte und Gemeinden künftig stabilisiert werden. Bei gleichem Aufkommen kann dabei der Steuersatz für den einzelnen Betrieb sinken – darüber entscheidet die jeweilige Gemeinde. (Quelle: Wahl-O-Mat)

Ähnliches fordert auch die SPD. Die Linke will die Gewerbesteuer durch eine “konjunkturunabhängigen Gemeinwohlsteuer” ersetzen. Die CDU gibt an, die Gewerbesteuer nicht gegen den Willen der Kommunen abschaffen zu wollen, aber eine große Gemeindefinanzreform anzustreben. Letzteres strebt auch die FDP an, die als einzige Partei die Gewerbesteuer nicht “fortentwickeln”, sondern abschaffen will (dafür aber den Kommunen andere Steuertöpfe und Steuerungsmöglichkeiten anbietet). Die Piratenpartei hingegen zeigt, dass sie offensichtlich keine Ahnung von der Finanzierung der Kommunen hat:

Wir wollen Kommunen ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stellen, damit diese ihre Aufgaben ordnungsgemäß erfüllen und eigenständig politisch handeln können. Nur über die Gewerbesteuer können die Gemeinden selbst entscheiden. Deswegen käme eine Abschaffung einer Verringerung der Eigenständigkeit der Gemeinden gleich.(Quelle: Wahl-O-Mat)

Man fragt sich: Ist das Ja/Nein zur Gewerbesteuer tatsächlich der entscheidende Punkt? Oder liegen die Konfliktlinien nicht wo ganz anders? Ab wann ist eine “Fortentwicklung” eine Abschaffung, ab wann nicht? Vereinfachung ist tückisch. Zu mal der Wahl-O-Mat nicht gerade bedienerfreundlich ist, wenn man die detaillierteren Stellungnahmen der Parteien sehen möchte (von denen man leider auch nicht erfährt, wie sie legitimiert sind: Ist ja schon ein Unterschied, ob etwas auf einem Wahlprogramm basiert oder nicht).

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25Feb

Parteien, die ich bei der Landtagswahl nicht wählen werde und warum ich das nicht tun werde #2: Piratenpartei

Die Piratenpartei ist eine junge Partei und hatte vor zwei Jahren (Europawahl) vor allem dank Zensursula von der Leyen eine gewisse Öffentlichkeit erreicht. Seitdem wurde das Programm übers Netzpolitische (das sich heute wie damals kaum von Grünen Positionen unterscheidet) hinaus erweitert, aber zu zentralen landespolitischen Fragen wie zum Beispiel zum Themenfeld Interkultur/Integration äußert sich die Piratenpartei nicht oder vergleichsweise knapp (z.B. Wirtschafts- und Sozialpolitik). Nun gibt es die Partei noch nicht allzu lange, das erklärt sicherlich die fehlende Programmatik in zentralen Politikfeldern. Man wählt also auch programmatisch die Katze im Sack.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob die rasche programmatische Erweiterung nicht zu Lasten der Qualität geht. Vielleicht wäre es gut gewesen, sich erst mal auf die Punkte zu konzentrieren, bei denen man sich wirklich gut auskennt. Die Verkehrspolitik scheint jedenfalls nicht dazuzugehören, wie man an dem hier verlinkten Statement des Freiburger Kandidaten Fabian Baur sehen kann. Statt munter draufloszuschwadronieren, wäre es doch ehrlicher zu sagen, dass man offensichtlich keine Ahnung über Finanzierung und Kostenstruktur des ÖPNV hierzulande hat. Gesunder Menschenverstand allein reicht eben nicht aus: Man muß sich auch kundig machen. Aber nun gut: Junge Partei und die machen das ja auch alle ehrenamtlich (der zweite Punkt gilt allerdings für jede andere Partei cum grano salis auch) und die Piraten scheinen ja auch ganze nette Menschen zu sein.

Warum also – mal von unvollständigen Programm und vielleicht doch nicht so ganz geeignetem Personal abgesehen – nicht Piraten wählen? Weil eine Stimme für die Piratenpartei eine verschenkte Stimme ist. Nach den 2,1% im traditionell experimentierfreudigen Hamburg ist es höchst unwahrscheinlich, dass die Piraten ausgerechnet in einem doch eher konservativem Flächenland wie Baden-Württemberg über die 5%-Hürde kommen. Und das heißt: Jede Stimme, die an die Piratenpartei geht, ist eine Stimme, die einem Regierungswechsel weg von der CDU fehlen wird. Mappus könnte am Ende der Piratenpartei den Verbleib im Amt verdanken.

Soweit die kurzfristige Perspektive. Die langfristige ist: Die Piratenpartei wählen, damit Wahlkampfkostenerstattung fließt und die Partei sich langsam etabliert und vielleicht in fünf Jahren in den Landtag kommt. Gerne ziehen die Piraten das Beispiel der Grünen heran. Die Geschichte wird dann so erzählt: Die Grünen hätten ja anfangs auch nur ein Thema gehabt (Umwelt), dieses sei bei den anderen Parteien sträflich vernachlässigt gewesen, und sie hätten auch eine ganze Zeit gebraucht, bis sie in den Parlamenten vertreten gewesen wären. Nette Geschichte, die aber drei Fehler hat. Zum einen hatten die Grünen anfangs nicht nur ein Thema, sondern mehrere. In den Grünen haben sich verschiedene soziale Bewegungen gebündelt, nicht nur die Umweltbewegung, sondern auch die Friedensbewegung, Anti-AKW-Bewegung, Dritte-Welt-Bewegung und Frauenbewegung. Diese Themen wurden auch nach außen kommuniziert, so finden sich von Anfang an nicht nur umweltpolitische Plakate, sondern auch solche mit anderen inhaltlichen Schwerpunkten. Auch in den grünen Programmen findet sich diese Vielfalt – eben die berühmten Grundsäulen »ökologisch, sozial, basisdemokratisch, gewaltfrei«.

Zum zweiten: Ja seinerzeit war das Thema Umwelt (und vor allem die anderen Grünen Themen) bei allen anderen Parteien sträflich vernachlässigt, das stimmt so weit. Die Parallele zu den Piraten stimmt aber nicht. Denn Netzpolitik ist bei den Grünen auch schon vor dem Entstehen der Piraten nicht vernachlässigt gewesen. Das Entstehen der Piraten hat das Thema aber innerparteilich sicherlich wichtiger werden lassen, insofern muß man den Piraten dankbar sein. Ein Alleinstellungsmerkmal haben die Piraten aber nicht – wohingegen die Grünen dieses mit dem Umweltthema jahrzehntelang hatte und vielleicht sogar immer noch haben.

Zum dritten: Die Grünen haben eben nicht lange gebraucht, auch parlamentarisch vertreten zu sein. Im Gegenteil: Sie waren rasch in verschiedenen Parlamenten vertreten (z.B. in Baden-Württemberg im Landtag 1980 mit 5,3%). Die Piratenpartei hingegen konnte sich seit der Europawahl kaum verbessern und bis auf zwei kommunale Mandate in NRW konnte meines Wissens noch nichts geentert werden (vielleicht kommen ja in Hamburg noch zwei, drei Bezirksbeiräte hinzu).

Zwei wesentliche Punkte werden aber bei dem schiefen Vergleich zwischen Grünen anno 1979 und Piraten anno 2009 immer unterschlagen und das sind mE die eigentlich entscheidenden Punkte: Zum einen wurden die Grünen von politisch bereits vorerfahrenen Leuten gegründet, die entsprechende Kenntnisse des politischen Feldes und Organisationskompetenz mitbrachten – sei es aus der Arbeit in Bürgerinitiativen oder in K-Gruppen. Zum anderen sind die Grünen von Anfang an eine Partei mit starker Verankerung in der Kommunalpolitik gewesen und vor Ort stark gewesen – was auch damit zusammenhängt, dass sich die grünen Kernthemen wie Gleichstellung, Demokratie, Bürgerbeteiligung und Umwelt eben sehr gut auch kommunal bearbeiten lassen und sicherlich für viele Grüne auch die konkrete Situation vor Ort ein Grund war, sich politisch zu betätigen. Den Grünen gelang es daher auch rasch kommunale Mandate zu erzielen. Die Piratenpartei findet hingegen kommunalpolitisch nicht statt. Das liegt sicherlich daran, dass das ursprüngliche Kernthema – Internetpartei – kein lokales ist. Aber als Partei, die sich mittlerweile generell um Themen wie Bürgerbeteiligung, Transparenz und Freibeitsrechte kümmern möchte, ist es schon ein Armutszeugnis, dass man sich kommunal garnicht einbringt. Jedenfalls findet sich auf der Homepage der Freiburger Piraten im letzten dreiviertel Jahr kein einziges kommunalpolitisches Statement – dort finden sich im Wesentlichen Berichte übers Plakatieren, Unterschriftensammeln, Teilnahme an überparteilichen Initiativen.

Summasummarum: Nichts deutet darauf hin, dass es den Piraten tatsächlich gelingt, irgendwann einmal die 5%-Hürde zu überspringen. Wähler_innen sei empfohlen, ihr Kreuz woanders zu machen. Mitglieder der Piraten sollten sich überlegen, ob sie ihre Zeit und Energie nicht lieber in anderen Parteien einbringen möchten. Insbesondere bei CDU, SPD, Linke und FDP wäre ein wenig mehr Sachverstand bezüglich Bürgerrechte und Netzpolitik eine gute Sache, aber GRÜNs freuen sich natürlich auch über engagierte Neumitglieder.

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19Nov

Piraten machen aus Kirchbach General!

Seit der Europawahl schaue ich abundzu auf der Seite der Freiburger Piratenpartei vorbei, zum einen finde ich es spannend, eine Partei über ein Wiki zu organisieren, zum zweiten habe ich bei fudder mit einem der Piraten recht konstruktiv diskutiert – da scheinen also auch Leute dabei zu sein, die ganz vernünftig sind, zum dritten finde ich es ganz interessant zu beobachten, wie sich die Partei nun nach dem Wahlkampf-Adrenalin und im langweiligen Tagesgeschäft weiterentwickelt. Als grüner Kommunalo finde ich es auch interessant, dass es mittlerweile eine AG Lokalpolitik gibt und überlegt wird, bei der OB-Wahl mitzumischen und man daher schon mit der potentiellen Feindbeobachtung anfängt. Witzig, was die Piraten, die sich ja als besonders webkompetent geben, über unseren Kultur- und Sozialbürgermeister und SPD-OB-Kandidaten schreiben:

Ulrich von Kirchbach (SPD)

  • Geboren 1956
  • Jurist
  • 1998 auf Anregung von Helmut Kohl zum Generalinspekteur der Bundeswehr berufen. Trat sein Amt erst nach Regierungsübernahme von Rot/Grün an! Nach nur einem Jahr im Amt beantragte er bei Verteidigungsminister Rudolf Scharping zum 20. Juni 2000 die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand. Dies löste in den Medien umfangreiche Spekulation um interne Konflikte zwischen von Kirchbach und Scharping aus!

(Quelle: Piraten Partei Freiburg)

Die harten Facts über von Kirchbach stammen wortwörtlich aus der Wikipedia, aber man hat sich da wohl einen Hans-Peter für einen Ulrich vormachen lassen.

UPDATE: Die Piraten haben ihre Seite mittlerweile geändert, hier die alte Version.

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