Warum Grüne?

Zum einen bin ich seit 15 Jahren Mitglied… das ist man in aller Regel nicht, wenn man nicht im Großen und Ganzen mit dem Parteiprogramm einverstanden ist und der Art und Weise, in der Politik in einer Partei betrieben wird.

Folgende Punkte sind mit wichtig:

  • Die Grünen sind DIE PROGRAMMPARTEI. Seit Mai 2008 wurde über das Kommunalwahlprogramm gestritten – in Arbeitskreisen und immer wieder in großer Runde. Und so ist es mal wieder ein sehr dickes und detailliertes Programm geworden. Die Grünen sind konsequent, drehen ihr Fähnchen nicht nach dem Wind. Auch wenns gerade nicht „in“ ist – wir vertreten unsere Position. Und das Bundestagsprogramm wurde auf einem langen Parteitag mit vielen, vielen Änderungsanträgen verabschiedet.
  • Die Grünen sind immer noch die einzige Partei, die nicht nur von Gleichstellung reden, sondern diese auch praktizieren. 50% Frauen, das ist konsequent. Dass es ohne Quote nicht geht, sieht man an den anderen Parteien. Und unsere Frauen sind keine Quotenfrauen, sondern oft der sachlichere und inhaltlich fittere Teil der Partei. Auch was die Repräsentation von anderen unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen sind die Grünen die einzige glaubwürdige Alternative. Über ein Drittel aller FreiburgerInnen hat Migrationshintergrund, der einzige davon auf einem aussichtsreichen Listenplatz ist Ibrahim Sarialtin auf der Grünen Liste – und der wurde dann auch von unseren WählerInnen gewählt. Und Cem Özdemir ist der einzige Mensch mit Migartionshintergrund, der ein wichtiges bundespolitisches Amt in unserem Staat bekleidet.
  • Die Grünen sind die einzige basisdemokratische Partei: Alle können mitschreiben am Kommunalwahlprogramm, keine Listenkommission knobelt Listen aus, die dann abgenickt werden. Jeder hat die Chance sich einzubringen – auch wenn er nicht so lange dabei ist. Ich selbst bin so richtig in die Parteiarbeit beim KV Freiburg eingestiegen im Sommer 2008 – da gings um die Erstellung des Kommunalwahlprogramms… und jetzt bin ich im Stadtrat.